Hertha im Glück

Sonne satt in Belek

Perfektes Wetter im Trainingslager. Andere Vereine soffen böse ab

WOLFGANG HEISE
Lesezeit 3 Min
Julian Schieber kickt beim ersten Training in Belek den Ball, sorgt dabei für viel Spaß.

Julian Schieber kickt beim ersten Training in Belek den Ball, sorgt dabei für viel Spaß.

© City-Press GbR Lizenz

Gut gelaunt trat Roy Beerens die Reise an, hofft, in Belek seinen Außenbandanriss und das Knochenmarködem auszukurieren.

Gut gelaunt trat Roy Beerens die Reise an, hofft, in Belek seinen Außenbandanriss und das Knochenmarködem auszukurieren.

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Peter Niemeyer gab sich im Flieger ganz lässig mit blauen Kopfhörern.

Peter Niemeyer gab sich im Flieger ganz lässig mit blauen Kopfhörern.

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Julian Schieber vertrieb sich im Flieger die Zeit mit Lesen.

Julian Schieber vertrieb sich im Flieger die Zeit mit Lesen.

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Abschied in Schönefeld: eine ganze Gangway voll mit Herthanern.

Abschied in Schönefeld: eine ganze Gangway voll mit Herthanern.

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Herthas Hotel – das Mittelmeer im Hintergrund ist aufgewühlt.

Herthas Hotel – das Mittelmeer im Hintergrund ist aufgewühlt.

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Bremen, Paderborn, Gladbach, Hannover und Augsburg soffen vergangene Woche an der türkischen Riviera ab. Als Hertha Sonntag aus dem kalten Berlin um 14.10 Uhr auf dem Flughafen Antalya ankam, strahlte die Sonne bei 18 Grad. Nur ein paar Pfützen auf dem Asphalt erinnerten an vergangene Regentage. Endlich mal wieder Glück für die Blau-Weißen. Denn das Verletzungspech schlug auch im neuen Jahr schon wieder zu.

Als sich der Mannschaftsbus Richtung Cornelia-Diamond-Hotel aufmachte, fehlten neben den langzeitverletzten Alexander Baumjohann (Kreuzbandriss) und Tolga Cigerci (Zeh-OP) auch Änis Ben-Hatira und die beiden Ersatzkeeper Sascha Burchert und Marius Gersbeck. Zudem bleibt die Genesung von Flügelflitzer Roy Beerens nach seinem Außenbandanriss und Knochenmarködem im rechten Knöchel eine Hängepartie. Der Holländer lief abends nur individuell. Coach Jos Luhukay: „Wir versuchen, dass er in den nächsten Tagen ins Mannschaftstraining einsteigen kann.“

Julian Schieber kickt beim ersten Training in Belek den Ball, sorgt dabei für viel Spaß.

Julian Schieber kickt beim ersten Training in Belek den Ball, sorgt dabei für viel Spaß.

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Gut gelaunt trat Roy Beerens die Reise an, hofft, in Belek seinen Außenbandanriss und das Knochenmarködem auszukurieren.

Gut gelaunt trat Roy Beerens die Reise an, hofft, in Belek seinen Außenbandanriss und das Knochenmarködem auszukurieren.

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Peter Niemeyer gab sich im Flieger ganz lässig mit blauen Kopfhörern.

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Julian Schieber vertrieb sich im Flieger die Zeit mit Lesen.

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Abschied in Schönefeld: eine ganze Gangway voll mit Herthanern.

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Herthas Hotel – das Mittelmeer im Hintergrund ist aufgewühlt.

Herthas Hotel – das Mittelmeer im Hintergrund ist aufgewühlt.

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Was wird in den nächsten sechs Tagen in Belek passieren? Luhukay will den taktischen Feinschliff auf dem hoteleigenen Rasenplatz vorantreiben. Dazu gibt es zwei Testspiele: Dienstag gegen die Young Boys Bern und Freitag gegen den FC Thun oder Greuther Fürth. Dieses Mini-Turnier finanziert zum größten Teil das rund 40.000 Euro teure Camp in der Türkei.

Die spannendste Frage bleibt: Wie lässt Luhukay am 1. Februar in Bremen spielen? Da Hajime Hosogai gelbgesperrt ist, rückt wohl Kapitän Fabian Lustenberger wohl ins defensive Mittelfeld. Das Innenverteidigerpärchen sind dann Sebastian Langkamp und John Brooks. Neben Lusti könnten Jens Hegeler oder Per Skjelbred spielen. Bleibt abzuwarten, ob sich der Norweger komplett von seiner Muskelverletzung in der Wade erholt hat.

Und: Wird Beerens nicht fit, rückt höchstwahrscheinlich Genki Haraguchi auf rechts. Da Ben-Hatira für die linke Seite ausfällt, könnte dort Nico Schulz spielen. Damit duellieren sich Johannes van den Bergh und Marvin Plattenhardt für die Position des Linksverteidigers.

Den spannendsten internen Zweikampf gibt es um die zentrale Offensive. Ronny oder Valentin Stocker, wer macht das Rennen? Sicher in der ersten Elf sind Torwart Thomas Kraft, Verteidiger Peter Pekarik, Stürmer Julian Schieber. Der Rest bleibt ein Puzzle für Luhukay. In Belek will der Chefcoach, die Teile zu einem harmonischen Bild zusammenfügen, damit es mit dem Klassenerhalt klappt.

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