Zehn Tage vor dem Bundesligastart gegen den 1. FC Nürnberg, nur 94 Stunden vor dem ersten Pflichtspiel der Saison im DFB-Pokal am Sonntag in Meuselwitz erleben die Blau-Weißen den absoluten Höhepunkt der Vorbereitung. Allein die Namen der königlichen Weltstars lassen Fußballfan-Herzen höherschlagen: Cristiano Ronaldo, Iker Casillas, Kaka, Xabi Alonso, Mesut Özil ...
Ehrfürchtig sagt Trainer Markus Babbel: „Real ist eine der besten Mannschaften der Welt.“ Verteidiger Christian Lell weiß, dass da „ein echtes Highlight, ein echter Härtetest auf die gesamte Mannschaft wartet“. Und Mittelfeldregisseur Fabian Lustenberger spricht von einem „einmaligen Erlebnis.“
Das Spiel ist lange ausverkauft, Sport 1 überträgt. Die Bundesliga-Aufsteiger von Hertha wollen sich teuer verkaufen. „Gegen solche Mannschaften spielt man eher selten“, grinst Lusti, „man versucht da natürlich, sich so gut wie möglich zu präsentieren.“
Auch Youngster Sebastian Neumann, der auf einen Teileinsatz in der Abwehr hofft, ist heiß. „Wenn ein Ronaldo auf dich zukommt, willst du natürlich zeigen, dass du auch Fußball spielen kannst. Vor ausverkauftem Haus ist der Wille noch größer, Real zu schlagen“, hofft er mutig sogar auf einen Sieg.
Weltfußballer Cristiano Ronaldo erfüllt KURIER-Gewinner Nils Lüder alle Autogrammwünsche.
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Ein Foto für’s Album: Nils und Papa Bodo nehmen Kaka in die Mitte.
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Mesut Özil überreicht Nils die Tickets für das Spiel am Abend. Raphael Varane schaut im Hintergrund zu.
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Auch Sami Khedira schrieb tüchtig Autogramme.
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Das Shirt, das Nils präsentiert, ließ er für Freundin Debbie signieren. Als die Mannschaft von Madrid auf dem Flughafen in Tegel landete, erwies die Berliner Feuerwehr den Stars die Ehre.
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Was diese Hoffnung stützt, ist der enge Zeitplan der Madrilenen. Um 11.50 Uhr schweben sie im Privatjet aus Madrid kommend in Berlin-Tegel ein. Erst zwei Tage zuvor waren sie aus dem Trainingslager in den USA zurückgekehrt. Vom Flughafen geht es direkt ins Fünf-Sterne-Tageshotel am Potsdamer Platz. 16 Uhr ist Abfahrt ins Stadion. Direkt nach dem Abpfiff geht es zurück zum Flughafen und in die Heimat. Es ist eben nur ein kurzer Stopp auf der Welttournee.
Nicht für Hertha. Coach Babbel voller Vorfreude: „Vor ausverkauftem Haus gegen einen so starken Gegner – da wollen wir uns messen. Ich glaube, auch für Real ist es etwas Besonderes, im ausverkauften Olympiastadion zu spielen.“ Es ist halt die Mutter aller Generalproben. DR/WH
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