Der Torjäger sagte sein zweites Länderspiel mit Bosnien in Albanien ab und trainierte lieber mit den Blau-Weißen, um sich auf das wichtige Heimspiel am Freitag (20.30 Uhr) gegen Hoffenheim vorzubereiten.
Der Routinier will topvorbereitet sein
Trainer Pal Dardai war total zufrieden mit der Einstellung des Vedators: „Er ist Profi und will etwas erreichen. Ich habe ihn nicht angerufen. Das kam von ihm selbst aus freien Stücken. Er will hier noch etwas reißen. Das ist gut für uns.“
Die Pflicht für Bosnien hat Ibisevic hinter sich. In der WM-Quali traf er beim 5:0 über Gibraltar doppelt. Das Spiel gegen Albanien war nur ein Freundschaftsspiel. Deswegen verzichtete der Stürmer darauf. „Vedad konnte es bei seinem Nationalteam so arrangieren“, ist Dardai froh.
Für Bosnien traf Vedad Ibisevic gleich doppelt gegen Gibraltar.
© imago
Der Kapitän weiß, dass ihn jetzt die Mannschaft unbedingt braucht. Außerdem geht es mit Hoffenheim gegen seinen Ex-Klub. Der Routinier will topvorbereitet sein. Denn auf ihn und seine Tore wird es besonders ankommen. Denn die Verletztenliste bei Hertha wird immer länger.
Zwei torgefährliche Spieler fehlen
Salomon Kalou machte nach seinem Muskelfaserriss zwar am Dienstag Einzeltraining. Doch ob der Ivorer spielen kann, bleibt fraglich. Definitiv ausfallen werden Mitchell Weiser (Muskelfaserriss) und Marvin Plattenhardt (Mittelohrentzündung).
Damit fehlen zwei torgefährliche Spieler. Weiser traf in 14 Spielen einmal und bereitete vier Treffer vor. Platte traf dreimal per Freistoß und war dreimal Torvorbereiter. Jetzt kommt es wirklich auf Ibisevic an. Elfmal traf er bereits. Gegen Hoffenheim muss das zwölfte Tor folgen. Wird schon klappen, denn er hat sich ja gegen Gibraltar schon warmgeschossen...
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com