... seinen unterschiedlichen Jubel bei den Treffern. Gegen Bayern kniete er vor der Ostkurve, gegen Frankfurt triumphierte er an der Eckfahne: „Beide Jubel waren richtig geil. Wenn ich ein Tor mache, sind bei mir immer viele Emotionen da. Da fällt mir dann spontan etwas ein. Ich habe mich riesig gefreut bei beiden Toren.“
... die Erleichterung nach der Torflaute: „Das war schon eine kleine Erlösung. Vielleicht habe ich mich auch gegen Bayern ein bisschen mehr gefreut. Ich sage aber: Der ganze Druck, der von außen gemacht wurde, hat mich nicht berührt. Die Geschichte kenne ich. Das ist mir mittlerweile zu langweilig. Jedes Mal, wenn ich zwei Spiele nicht treffe, fängt man an, Minuten zu zählen. Das ist für mich ein altes Lied.“
... seine Rolle als Torjäger: „Manchmal gelingt es mir, dass ich gefühlt aus einer Chance zwei Tore mache. Dann denken die Leute: Es kann ja immer so sein. Und wenn ich dann ein-, zwei-, dreimal verballere, heißt es gleich: Krise. Ich kann nur sagen: Ich will immer der Mannschaft helfen und ich will treffen, ich bin Stürmer. Das ist bei mir im Blut – das ist einfach mein Leben.“
... seine vergebene 100-prozentige Torchance in Leverkusen: „Der eine oder andere hatte vielleicht vergessen, dass der Vedator immer noch ein Mensch ist, wie alle anderen auch. Das kann einfach passieren. Das kenne ich.“
... seine besondere Verantwortung, bei Hertha aus wenig Chancen viele Tore zu machen: „Für mich ist es wichtig, dass die Mannschaft funktioniert. Jeder muss sich aufopfern für das Team, damit wir erfolgreich spielen. Davon profitieren wir alle. Auch wenn es körperlich hart ist und wir kein einfaches Spiel betreiben, weil alle auch nach hinten arbeiten müssen. Aber es lohnt sich. Es macht jedenfalls Riesenspaß. Das ist es, was zählt. Ich bin froh, dass ich mit den Toren mithelfen konnte, dass wir als Team aus dem Loch rausgekommen sind.“
... seinen Laufweg bei seinem 1:0 gegen Frankfurt, als er knapp hinter der Mittellinie in den Strafraum durchstartete: „Da muss ich doch sein, das sind die Wege, die ich gehen muss, um Tore zu machen. Das pusht mich von allein. Kraft habe ich immer noch. Ich bin fit, ich trainiere doch jeden Tag. Einen 40-Meter-Sprint traue ich mir immer noch zu.“
... die Auswärtsschwäche: „Fakt ist: Wir spielen auswärts bisher nicht so gut wie im Olympiastadion oder haben zumindest nicht die Punkte mitgenommen. Was wir brauchen, ist, jetzt mal einen Sieg einzufahren. Dafür haben wir in Hamburg die nächste Gelegenheit. Aber keiner sollte denken: Der HSV hat acht Stück gegen Bayern kassiert. Das wird von allein gehen. Nein! Die sind unten, die kämpfen ums Überleben. Das wird ein richtig hartes Stück Arbeit.“
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