Ohne Druck: Pal Dardai hat den Traum vom Finale auf alle übertragen. „Wenn man arbeitet, daran glaubt, dann ist Vieles machbar. Ich habe nicht gesagt, dass ich den Pokal gewinnen will, sondern dass ich ins Finale will“, betonte er erneut. Zentnerschweren Druck will er damit aber nicht machen, ganz im Gegenteil. Er weiß, dass Sportler Ziele brauchen. „Pokalfinale ist kein Druck, das ist ein Traum. Wozu soll ich schweigen? Wenn es nicht klappt, dann habe ich mein Gesicht nicht verloren.“ Wahre Worte!
Die Herthaner haben den Traum vom Pokalfinale. Nürnberg ist nur ein Schritt dahin.
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Effizienz: Salomon Kalou (acht) und Vedad Ibisevic (sechs) haben in der Liga zusammen 14 Treffer erzielt, mehr als die Hälfte der Hertha-Tore (24). Dazu hat Kalou im DFB-Pokal alleine drei der vier blau-weißen Buden erzielt. Im Durchschnitt brauchen die beiden Knipser nur dreieinhalb Torschüsse für ein Tor. Die Franken sollten gewarnt sein. Vor Ibisevic, der schon drei Doppelpacks schnürte, und vor Kalou, der zehn seiner elf Tore auswärts erzielt hat.
Einfach besser: Dardai hat zwar die Favoritenrolle klar abgelehnt. Auch weil Nürnberg in der Zweiten Liga einen guten Job macht und auf dem Aufstiegs-Relegationsrang steht. Aber Hertha ist Dritter der Bundesliga, hat den qualitativ stärkeren Kader und diese Saison nur gegen die wirklich Großen verloren. Sorry, Nürnberg, aber ein großes Team seid ihr wahrlich nicht, Pal war nur respektvoll. Auch wenn ihr diese Saison zu Hause (bis heute) ungeschlagen seid – keine Chance.
Im goldenen Kleid bringt Fecht-Olympiasiegerin Britta Heidemann beim Finale im Mai den Pokal ins Stadion.
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Über Soll: Finanzboss Ingo Schiller sagte im Mai: „In unserem Etat für die Saison 15/16 haben wir die dritte Runde eingeplant, nicht nur die zweite. Man kann ja mal neue Ziele formulieren. Vielleicht kommen wir dann im Pokal weiter.“ Die Menge johlte. Und Schiller sollte recht behalten, jetzt bitte noch mehr.
Auf alles vorbereitet: Elfmeter wurden extra noch einmal trainiert. Wie lange es auch geht, das Team ist körperlich seit der Vorbereitung topfit. 90 Minuten oder 120 Minuten? Egal, für die Herthaner kein Problem. Gegen Darmstadt konnten am Ende sogar Kräfte gespart werden. Alles ist für das Weiterkommen vorbereitet.
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