Dieser Deal ist hohe Kunst des Pokerns. Cigerci, der bei den Blau-Weißen in drei Jahren nur auf 39 Bundesliga-Spiele kam, weil er oft verletzt war (Zeh-OP, Muskelfaserriss), spült Hertha ungeahnte Millionen in die Kasse. Mehr als den Marktwert (2,5 Millionen), obwohl sein Vertrag nächsten Sommer ausgelaufen wäre.
Der Mittelfeldspieler erhält bei Galatasaray einen Drei-Jahres-Vertrag, verdient in der Zeit 6 Millionen Euro. Diesen Montag ging es zum Medizincheck in Istanbul, bevor die Unterschriften erfolgten. Für den Deutsch-Türken ist die neue Station in seiner zweiten Heimat eine Riesenchance. Er möchte sich beim neuen Klub für die türkische Nationalmannschaft empfehlen.
Manager Michael Preetz weiß, wie der Zocker-Hase läuft.
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Zurück zu Preetz. Herthas Macher zeigt mal wieder, dass er trotz knapper Kasse immer wieder im verrückten Transfermarkt Lücken findet. Zuerst Supertalent Allan (19), der nur vom FC Liverpool an Hertha für null Euro ausgeliehen wurde, weil er in der Premier League nicht spielen darf. Jetzt der Cigerci-Deal. Die türkischen Klubs haben durch die politische Situation im Land ein Problem. Viele ausländische Stars wollen weg. Um überhaupt noch neue Spieler zu bekommen, wird kräftig draufgezahlt. Preetz hat das clever ausgenutzt.
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