Maik Franz

Blut, Fleiß und Szenen

„Wer austeilt, muss auch einstecken können!“ Das war die bittere Erkenntnis von Herthas Maik Franz nach dem 1:1 in Hannover. Bereits nach sieben Minuten hatte es an ganz gewaltig geknallt.

BK
Lesezeit 2 Min

© City-Press Lizenz

Die Untersuchung soll bestätigen, was mit bloßem Augen zu erkennen war. Nasenbeinbruch! Aber auch das wird Maik nicht umwerfen. Für Hertha kämpft der Innenverteidiger eben notfalls bis aufs Blut.

Bereits nach sieben Minuten hatte es an ganz gewaltig geknallt. Hannovers Konstantin Rausch erwischte Franz im Zweikampf mit Schulter und Ellenbogen.

Das Blut schoss dem 30-Jährigen aus der Nase. Das blau-weiße Trikot färbte sich blitzartig rot. Erst nach einer Behandlungspause, mit zwei Wattestopfen in der Nase und ausgestattet mit einem neuen Shirt durfte der Innenverteidiger wieder aufs Feld.

„Ich habe das dumme Gefühl, dass die Nase futsch ist. So doll blutet die doch nicht ohne Grund“, so Franz nach dem Spiel.

Dass der Blondschopf bis zum Schluss kämpfte, war Herthas großes Glück. Denn er war es, der in der 89. Minute Hannovers 2:1 verhinderte. Weil Franz beim Freistoß als Einziger in Richtung Ball ging, und dabei von Didier Ya Konan zu Fall gebracht wurde, zählte der Treffer nicht.

Es war übrigens nicht das erste Mal, dass Franz für einen Hertha-Punkt blutete. Schon letzte Woche in Hamburg holte er sich beim 2:2 nach einem Ellenbogencheck eine Platzwunde am Kinn ab.

DR

© City-Press Lizenz

© City-Press Lizenz

© City-Press Lizenz

© City-Press Lizenz

© City-Press Lizenz

© City-Press Lizenz

© City-Press Lizenz

Pierre-Michel Lasogga

Pierre-Michel Lasogga

© dapd Lizenz

© dpa Lizenz

© dpa Lizenz

© dpa Lizenz

© dpa Lizenz

© AP Lizenz

© dapd Lizenz

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com

Lesen Sie mehr zum Thema