Hertha BSC wollte in diesem Winter drei Spieler loswerden. Plan erfüllt! Nach Myziane Maolida (24, zu Hibernian FC) und Anderson Lucoqui (26, Eintracht Braunschweig) ist jetzt auch Kelian Nsona (21) bei einem anderen Klub untergekommen. Ab sofort spielt der Franzose in der Slowakei beim Erstligisten MSK Zilina.
Bis Saisonende ist Nsona an Zilina ausgeliehen. Sportdirektor Benjamin Weber sagte zum Leihgeschäft: „Kelian hatte in seiner Zeit bei uns immer wieder mit schweren Verletzungen zu kämpfen, hat aber nie aufgegeben und sich immer wieder zurückgekämpft. Wir sind froh, dass er nun seit September gesund ist. Jetzt möchten wir ihm Spielpraxis auf möglichst höchstem Niveau verschaffen.“
Nsona kämpft mit seinem Knie
Nsona kam im Januar 2022 vom französischen Zweitligisten SM Caen zu den Blau-Weißen. Ex-Manager Fredi Bobic stattete den linken Flügelstürmer mit einem Vertrag bis 2026 aus. Das Problem an diesem Transfer: Nsona war gar nicht einsatzfähig, weil er noch einen Kreuzbandriss im Knie auskurieren musste. Im Sommer kam der nächste Rückschlag. Der Spieler musste wieder operiert werden.
Nsona konnte in zwei Jahren nicht einmal in einem Pflichtspiel für die Profis sein Können unter Beweis stellen. Nur bei Testspielen und in der U23 kam er zum Einsatz. Tapfer kämpfte der schnelle Techniker immer wieder für ein echtes Comeback. Doch es klappte nicht. Er lief unrund nach seiner Knie-OP. In den vergangenen Wochen gab es eine Besserung. Und der MSK Zilina (bei dem Klub spielte auch Hertha-Ikone Peter Pekarik) griff jetzt zu. Der Klub konnte es, weil in der Slowakei das Wintertransferfenster erst am 21. Februar schließt.■
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