Kein Wunder, endlich ist sein persönliches Seuchenjahr 2014 vorbei. Endlich steht er wieder auf dem Platz. Beschwerdefrei. Lusti: „Jetzt hoffe ich, dass ich die Vorbereitung komplett durchziehen kann.“ In der vergangenen Saison verpasste er die letzten 15 Spiele wegen eines Muskelfaserrisses. Von Februar bis Juni war er verletzt. Das kostete ihn auch die Teilnahme an der WM in Brasilien mit der Schweiz. Das war schon hart.
In der Hinrunde schien endlich alles besser zu werden. Von den ersten elf Partien spielte er zehn Mal von Beginn an. Bis die nächste Verletzung ihn stoppte – Sehnenanriss im Hüftbeuger! Wieder vier Wochen Pause. Und dann kam der Kapitän in den letzten drei Begegnungen 2014 nur noch acht Minuten zum Einsatz. Der passende Abschluss seines Horror-Jahres.
Aber Lustis Motto ist jetzt: neues Jahr, neues Glück. Was er sich für 2015 wünscht, ist da fast schon logisch. „Klar, ich wünsche mir Gesundheit. Für mich und meine Familie“, lacht der 26-Jährige: „Aber sportlich natürlich auch Erfolg, wenn man sich sowas wünschen kann.“
Kann man, Lusti. Wenn man richtig Gas gibt, können diese Wünsche sogar in Erfüllung gehen. Weiß er auch und meint: „Die ganze Mannschaft ist heiß, wird es auch zum Auftakt gegen Bremen sein!“ S. Jahn
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com