„Mitch ist jetzt bereit und er wird mit im Kader dabei sein. Wir müssen entscheiden, ob er von Anfang an oder die letzte halbe Stunde spielt. Wenn er gesund bleibt und die Woche gut durcharbeitet, ist er dabei“, kündigt Dardai das Comeback des rechten Flügelflitzers an.
Alle haben es herbeigesehnt. Pünktlich zum Hit gegen Dortmund ist Weiser zurück. Man braucht sich nur die Zahlen anzuschauen, dann ist jedem klar, wie wichtig Mitch für die Blau-Weißen ist. Bis Mitte November holte Hertha in zehn Spielen 19 Zähler (also mehr als die Hälfte des momentanen Punktestandes), danach traten bei Weiser erst Muskelprobleme im Oberschenkel auf, danach Rückenprobleme. Ein Nerv war dauernd gereizt.
Weiser fehlte für das Offensivspiel, das Kreative kam den Blau-Weißen vor und nach der Winterpause abhanden. „Jetzt kommt Mitch zurück. Das ist eine Erleichterung für uns. Das Spiel mit ihm hat ganz anders ausgesehen. Mit ihm können wir über Umschaltspiel reden“, sagt Trainer Dardai.
Der Coach verspricht sich im Endspurt noch einiges von Weiser: „Mit ihm haben wir den Effekt, dass wir nach der Balleroberungen unerwartete Sachen machen können. Er hat auch die Geschwindigkeit dafür.“
Seit zehn Tagen trainiert der Ex-Bayern-Profi nach einem Reha-Programm wieder mit der Mannschaft. Er zeigte sofort, dass er trotz zweieinhalb Monaten Pause sofort wieder mithalten kann. Dardai: „Er hat gut trainiert. Wir hätten ihn auch schon mit nach Hamburg nehmen können. Aber so etwas machen wir nicht, wenn jemand nach langer Verletzung erst eine Woche wieder trainiert hat.“
Das Risiko wäre zu groß und auch die notwendige Fitness wäre da noch wieder hergestellt gewesen. Am Montag trainierte Weiser wieder mit den Ersatzspielern. Als er vom Platz ging, hatte er ein breites Lächeln im Gesicht. Sagen wollte er noch nichts. Erst mal spielen, dann reden ...
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