Der Kontrast könnte kaum größer sein: Hitze-Rekorde im Juni, und nun im Sommermonat Juli pendeln sich die Temperaturen auf ein fast herbstliches Niveau ein. Höchstwerte, die so mit ach und krach die 20-Grad-Marke überschreiten - und Tiefstwerte zwischen zehn und zwölf Grad. Ab Freitag erwarten die Meteorologen ab Freitag auch noch Regen.
Siebenschläfer: Sieben kühle, verregnete Wochen?
Da fragt sich so mancher in Berlin und Brandenburg: Hat der Sommer sein Pulver mit der Juni-Hitzewelle schon verschossen? Beschert uns der Siebenschläfer nun sieben kühle, verregnete Wochen?
Die Siebenschläfer-Regel hält, jedenfalls in unserer Region, ohnehin keiner wissenschaftlichen Überprüfung stand. Und schauen wir zunächst auf die positiven Seiten der aktuellen Wetterlage. Die Böden sind ausgetrocknet, die Schwarze Elster zwischen Kleinkoschen und Senftenberg liegt wieder auf dem Trockenen.
Nur bescheidene Niederschläge erwartet
Insofern ist derzeit jeder Tropfen willkommen. Allerdings geben die Vorhersagen für Freitag und Samstag auch nur überschaubare Niederschlagsmengen her. Sonntag und Montag bleibt es wieder trocken, und dann könnte nochmal ab Dienstag etwas Regen fallen. Summa summarum wird das bei Weitem nicht ausreichen, das aufgelaufene Regendefizit auszugleichen. Und die Prognosen für die Folgetage deuten auf eine Fortdauer der Trockenheit hin.
Auch mit den frischen Temperaturen wird es bald wieder vorbei sein - der Sommer kehrt zurück! Das prophezeien jedenfalls die Wettermodelle, die im Verlauf der kommenden Woche wieder Höchstwerte jenseits der 25 Grad erwarten lassen. Extreme Hitze, wie wir sie noch vor wenigen Tagen erlebt haben, steht vorerst noch nicht an. Aber die Dürre, sie wird uns voraussichtlich noch eine ganze Weile lang begleiten. JSt
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