Collin Quaner (41. Minute) hatte für die Mannschaft von Trainer Norbert Düwel vor 4540 Zuschauern vorgelegt. Kurz nach der Pause verschoss Kapitän Damir Kreilach einen Foulelfmeter und verpasste so das 2:0 (48.). Auch danach hatten die Berliner noch einige Chancen auf ein weiteres Tor. Doch mit dem Ausgleich wendete sich das Spiel zugunsten des Regionalligisten: Der Kölner Spielführer Mike Wunderlich traf in der 68. Minute. Und nur wenige Minuten später besorgte Jules Reimerink (74.) den Siegtreffer für die Gastgeber.
„Wir haben viele Chancen vergeben“, haderte Unions Trainer Düwel. „Dann sind wir konfus geworden. Unabhängig davon hat Viktoria Köln verdient gewonnen.“ Kreilach wurde nach dem Abpfiff trotz seines verschossenen Elfmeters von den Fans getröstet, war aber dennoch tieftraurig. „Ich kann mich nur entschuldigen bei den Fans“, sagte der Mittelfeldspieler. Rund 2000 Union-Anhänger hatten die Mannschaft im Stadion unterstützt.
Es war ein verdienter Sieg für den Regionalligisten, der erstmals in die zweite Pokalrunde einzog. Die Berliner hingegen waren bereits im Vorjahr in der ersten Runde nach einem 1:2 gegen den 1. FC Heidenheim frühzeitig gescheitert und müssen jetzt in der neuen Saison den nächsten Rückschlag verkraften.
In der 2. Bundesliga kamen die „Eisernen“ nicht über ein 1:1 gegen Fortuna Düsseldorf hinaus, vom SV Sandhausen reisten sie gar mit einem 3:4 heim. Dabei hatte der Hauptstadtclub ehrgeizige Ziele für die neue Spielzeit formuliert: Um Platz eins bis sechs wollen sie in der 2. Bundesliga mitspielen. dpa
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