Helmut Schmidt tadelt Minister zu Guttenberg Die Entlassung des Kapitäns war voreilig

Gorch Fock

Harald Stutte Christian Wiermer
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Berlin - Wenn Alt-Kanzler Helmut Schmidt Politiker der Gegenwart kritisiert, muss ihn schon mächtig der Schuh drücken.Jetzt schoss der "Zeit"-Herausgeber einen giftigen Pfeil gegen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU). Schmidt kritisierte dessen Ad hoc-Ablösung des "Gorch-Fock"-Kapitäns Norbert Schatz: "Um einen Rat gebeten, würde ich sagen: Sorge dafür, dass die Vorschriften eingehalten werden. Zu den Regeln gehört beispielsweise auch, dass über niemandem der Stab gebrochen wird, ehe er angehört wurde."Diese Einschätzung beziehe sich auch auf die Entlassung des Staatssekretärs Peter Wichert und des Generalinspekteurs Wolfgang Schneiderhan, fügte Schmidt hinzu. Beide waren kurz nach zu Guttenberg Amtsantritt 2009 entlassen worden.Unmut gab es in der Union auch über den eigenen verteidigungspolitischen Sprecher: Ernst-Reinhard Beck hatte sich mit dem Satz "ein Kriegsschiff ist kein Mädchenpensionat" (bezogen auf die "Gorch Fock") voll vergaloppiert.------------------------------

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