Vor dem Spiel hatte Trainer Pal Dardai Kapitän Fabian Lustenberger (l.) aussortiert.
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Doch bevor das Teiggebäck kredenzt wurde, servierte Trainer Pal Dardai Kapitän Fabian Lustenberger ab. Der Schweizer wurde für den Test gegen Neapel nicht nominiert. „Lusti ist fit, er war nicht dabei. Das muss als Antwort reichen“, kommentierte der Ungar die höchstsensible Personalentscheidung. Hintergrund: Der Trainer war von Lustenbergers Leistung beim 1:3-Euro-Aus in Kopenhagen enttäuscht. Der Kapitän bleibt auch weiterhin draußen. So trug der Norweger Per Skjelbred die Binde. Wird wohl erst mal so bleiben.
Auch im Tor ist die Entscheidung gefallen: Rune Jarstein ist die Nummer 1 in dieser Saison.
Und wie lief diese Pizza-Party gegen Neapel? Zunächst gut. Stürmer Vedad Ibisevic (wer sonst?) machte in der 24. Minute das 1:0. Vor der Pause kassierten die Blau-Weißen noch den Ausgleichstreffer durch Marek Hamsik (36.). „Die erste Halbzeit war sehr gut von uns gespielt. Das war ein Gegner, der Champions League spielt“, war Dardai zufrieden. Beim zweiten Durchgang zeigte er Milde: „Wir haben dann viel gewechselt. Da ist dann nicht mehr die Ordnung so auf dem Platz. Ein Gegentor war wieder ein Eigentor, ein Geschenk.“
Neapel musste nur kurz aufdrehen und schon trafen Jose Callejon (54.), Arkadiusz Milik (71.) und Dries Mertens (83.) zum 4:1.
So spielte Hertha: Jarstein - Pekarik, Langkamp (45. Hegeler), Brooks, Plattenhardt (69. Ronny) - Stark (45. Allan), Skjelbred - Haraguchi, Darida (62. Allagui), Stocker (62. Kurt) - Ibisevic (62. Schieber)
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