Heimaturlaub für Fuchs Heinevetter Heute gibt's von Simone noch den Glückskuss

Zwei Tage vor dem ersten WM-Spiel

Renè Miller
Lesezeit 2 Min

Berlin - Silvio Heinevetter kann den heutigen Tag kaum erwarten. Denn bevor er mit dem deutschen Handball-Nationalteam am Donnerstag zur WM nach Schweden (13. bis 30. Januar) fliegt, darf der 26-Jährige noch einmal nach Hause. Und in Berlin wartet heute natürlich noch ein dickes Küsschen und ein WM-Glücksbringer von Freundin Simone Thomalla auf den Füchse-Torwart.Was ihm die Schauspielerin in die Tasche steckt, will er aber nicht verraten. Heinevetter schmunzelt: "Ich weiß es ja selbst noch nicht." Irgendwelche Titelträume hat er aber nicht im Gepäck. "Das ist Utopie! Für uns ist ein guter Auftakt wichtig. Und vielleicht werden wir dann zu einer Turniermannschaft. Mit Frankreich und Spanien haben wir ja sogar zwei Titelkandidaten in der Gruppe. Auch Kroatien, Dänemark und Polen zähle ich zu den Favoriten."Aber erst einmal zählt am Freitagabend (18.15 Uhr, ARD) nur Ägypten! Heinevetter: "Da müssen wir höllisch aufpassen. Denn die spielen mit allen Tricks, wälzen sich auch mal minutenlang auf dem Boden, obwohl gar nichts war. Das bringt einen aus dem Rhythmus."Das wird heute nicht passieren. Den Tag in Berlin wird Heinevetter noch einmal richtig genießen. "Ich werde ein bisschen relaxen. Und am Abend gehen wir noch mal schön essen. Denn ab morgen zählt nur noch der Handball", so der Torwart, der bei der WM kaum zum Nachdenken kommt. "Wir haben fünf Spiele in sieben Tagen. Wenn du aus der Halle kommst, wird noch schnell etwas gegessen. Dann fällst du müde ins Bett. Und am nächsten Tag musst du dich schon wieder aufs Spiel konzentrieren. Die Fußballer können bei ihren Turnieren auch mal Playstation oder Tischtennis zur Abwechslung spielen oder andere Dinge machen. Das ist bei uns nicht drin!"------------------------------

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