Auf Teichen im Tiergarten genauso wie dem Teltowkanal und in der Havel zeigen sich die Kadaver der Tiere. Verursacht hat das „ziemlich flächendeckende“ Fischsterben nach Angaben der Umweltverwaltung Starkregen.
Danach lief vielerorts die Mischkanalisation über: Schmutz- und Niederschlagswasser gelangten in die Gewässer. Chemische Prozesse ließen den Sauerstoffgehalt absacken. In manchen Gewässern wie dem Teltowkanal gab es teils 24 Stunden lang keinen Sauerstoff. Die Fische erstickten.
Schock für Spaziergänger und andere Parkbesucher, aber für die Umweltverwaltung leider Routine. Es tritt jedes Jahr auf, wiegelt man dort ab. Mit dem Ausbau der unterirdischen Überlaufbecken für Wassermassen nach heftigen Regenfällen wird dem seit Jahren entgegengewirkt.
Im Landwehrkanal steht es derzeit noch relativ gut. Dort ist nachts ein Belüftungsschiff im Einsatz, das das Wasser wieder mit Sauerstoff anreichert. DÜBB/dpa
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com