Beim 6:1 gegen Frankfurt gab es schon mächtig auf die Knochen für den schmächtigen Japaner. Und Sonntag beim Club wieder fiese Fouls, die schon beim Hinsehen wehtun. Niklas Stark trat Hosogai in der ersten Viertelstunde gleich drei Mal um. Der Japaner stand immer wieder auf. Erst als Markus Feulner ihn von hinten in die Knöchel trat, gab es Gelb (27.). Der schwache Schiri Guido Winkmann hätte viel früher eingreifen müssen.
Hatschi sieht es noch gelassen: „Ach, das sind nur ein paar Tritte, das gehört dazu. Mir macht das nicht so viel aus.“ Der Japaner ist drahtig und bewundernswert zäh. Doch es ist offensichtlich: Die Konkurrenz hat längst begriffen, wie wichtig Herthas Neuzugang für das Umschaltspiel, für die Offensive, ist. Scheinbar können sie Hosogai nur mit unfairen Mitteln ausschalten. Hosogai bleibt cool: „Der Gegner heute war viel stärker. Ich war auch nicht überrascht, dass mein Nationalmannschaftskollege Kiyotake den Freistoß zum 2:2 so reinzirkelt. Solche Schüsse macht er öfter.“
Hatschi hat Respekt, doch er hat ihn auch verdient und nicht solche üblen Tritte. W.H.
Die Führung: Der eingewechselte Ronny (l.) verwandelt gegen Nürnbergs Torwart Raphael Schäfer.
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Nach dem Tor feierte Ronny (re.) mit Adrian Ramos.
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Herthas Torwart Thomas Kraft streckt sich, hat aber keine Chance, der Nürnberger Josip Drmic (r.) trifft zum 1:0.
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Da hat Alexander Baumjohann Glück. Nach einer Tätlichkeit gegen Javier Pinola zeigt der schwache Schiri Guido Winkelmann nur Gelb.
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Ronny sitzt auf der Bank.
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Trotzdem versteht sich Ronny prächtig mit Trainer Jos Luhukay.
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Nach dem Elfer zum 2:1 in Nürnberg feiern die Hertha-Profis Ronny.
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Kraft dirigierte die Mauer beim Freistoß vergeblich. Nürnbergs Kiyotake traf.
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Geballte Fäuste, starker Wille! Jos Luhukay treibt seine Jungs zu Höchstleistungen, denn er will die Stadt von Hertha begeistern.
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Christoph Janker im Kopfballduell mit Nürnbergs Daniel Ginczek.
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Herthas Fans sind eine Macht. Wenn sie Stimmung machen, hilft es dem Team. Luhukay will ein Miteinander mit den Anhängern.
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