Gegen 22 Uhr fing die unheimliche Anschlagsserie in der Bolchenerstraße an. Insgesamt fünf Wagen wurden in Brand gesteckt, zwei weitere Fahrzeuge schwer beschädigt – alles keine dicken Limousinen, sondern ganz normale Mittelklassewagen. „Wir hatten unser Auto fünf Jahre lang, und jetzt ist es nur noch Schrott“, sagt Computerfachmann Chandre P. traurig. „Wie soll ich denn jetzt zur Arbeit fahren? Ich weiß noch nicht, ob meine Versicherung den Schaden bezahlt. Und das Geld für ein neues Auto habe ich einfach nicht“, so der 57-Jährige verzweifelt.
Die Hassbrenner zogen weiter nach Steglitz, zündeten zuerst ein Auto in der Gutsmuthstraße, ein weiteres in der Hackerstraße an. Auch diese beiden Fahrezeuge sind nach der nächtlichen Attacke schrottreif.
Feuerwehrler löschen ein brennendes Autos in der Bolchenerstraße.
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Ein weiteres ist schwer beschädigt.
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Traurig steht Chandre P. mit seiner Frau Vera vor ihrem abgebrannten Auto.
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Hier wurden die Heckscheibe eingeschmissen.
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In Rudow kam es gegen 1.30 Uhr ebenfalls zu einem Randale-Exzess: Zwei unbekannte Motorradfahrer beschädigten rund um den Neudecker Weg über 30 parkende Autos, schmissen die Fenster mit Schottersteinen ein. Als die alarmierte Polizei anrückte, flüchteten die Chaoten unerkannt. KOB, PDE
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