Hass-Attacke auf Tom Schreiber (SPD)

Im Visier der 1.-Mai-Chaoten

Schreibers Parteikollegen, die ihn begleiten, gehen dazwischen.

Christian Gehrke
Lesezeit 2 Min
Tom Schreiber will weiter gegen Extremisten vorgehen.  

Tom Schreiber will weiter gegen Extremisten vorgehen.  

© dpa

Es gab Morddrohungen

Dann rennt eine Frau auf ihn los. Drei gegen Einen. Schreibers Parteikollegen, die ihn begleiten, gehen dazwischen. Sie verhindern Schlimmeres. Tom Schreiber ist Politiker, der offensiv gegen Extremismus vorgeht, den linken wie den rechten. Schon oft haben sie ihn deswegen angefeindet. Es gab Morddrohungen. Die Falschmeldung, er habe Suizid begannen. Dutzendmal hat er Strafanzeige gestellt. Um sich ein eigenes Bild zu machen, läuft Tom Schreiber auch am Montag auf der Revolutionären 1.Mai-Demo mit. Angst hat er nicht. Als die Demo am Oranienplatz beginnt, wird er gleich erkannt und beleidigt, dann an der Ecke Lausitzer, Wiener Straße kommt es dann zum Vorfall.

32 wurden am 1. Mai verletzt

Schreiber lässt sich auch von der Attacke nicht einschüchtern, sagt er. Ihm sei bewusst, dass die Polizisten noch viel mehr aushalten müssen. 32 wurden am 1. Mai verletzt. „Ich werde meine harte Haltung gegen Extremisten nicht ändern.“ Die werden auch nicht aufhören, da ist er sich sicher: „Alles was ich mache, ist eine Provokation. Ich werde ihr Hassobjekt bleiben.“

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