Mauerbau

Mit 18 durch den Teltowkanal: Ein DDR-Flüchtling erzählt mir seine Geschichte

Am 13. August 2026 jährt sich der Mauerbau zum 65. Mal. Hartmut Richter war 18, als er bei Dreilinden vier Stunden durch den Teltowkanal nach West-Berlin schwamm.

Foto von Autor/Autorin: Paula Hitzemann
Lesezeit 8 Min
Hartmut Richter mit KURIER-Reporterin Paula Hitzemann am Teltowkanal bei Dreilinden.

Hartmut Richter mit KURIER-Reporterin Paula Hitzemann am Teltowkanal bei Dreilinden.

© Emmanuele Contini/Berliner Zeitung

Zwei Menschen begegnen sich an einem Ort, der Geschichte schrieb: am Teltowkanal im Südwesten Berlins. Zum einen ist da Hartmut Richter, der hier als 18-Jähriger durch das Wasser aus dem SED-Staat in die Freiheit flüchtete. Zum anderen bin da ich, Reporterin beim Berliner KURIER: Ich stelle Fragen und höre ihm zu. Vor 60 Jahren verlief hier die Grenze zwischen der DDR und West-Berlin. Richter zeigt auf eine Stelle im Teltowkanal: Schilf, braungrünes Wasser, eine Ente. Hier ist er im August 1966 hineingestiegen. Nach vier Stunden kam er in West-Berlin heraus.

Berliner Kurier

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