Harlem Globetrotters

Keine Angst, die wollen nur ins Körbchen!

Der KURIER traf zwei der legendären Showsportler in Berlin.

Marcus Böttcher
Lesezeit 2 Min
Globetrotter Spider Sharpless aus dem US-Bundesstaat North Carolina hängt am Berliner Korb.

Globetrotter Spider Sharpless aus dem US-Bundesstaat North Carolina hängt am Berliner Korb.

© Volkmar Otto

KURIER-Reporter Marcus Böttcher mit den Show- Basketballern Spider und Cheese.

KURIER-Reporter Marcus Böttcher mit den Show- Basketballern Spider und Cheese.

© Volkmar Otto

Hochkonzentriert dehnen sechs junge Frauen auf dem kleinen Sportplatz am Maria-Gräfin-Dönhoff-Platz (Mitte) ihre Oberschenkel. Nichts scheint sie ablenken zu können. Bis Cheese Chisholm durchs Metallgitter tritt. Blauer Sportanzug, breites, makellos weißes Grinsen. „Hey Ladys, mein Name ist Käse“, grinst der New Yorker mit Anspielung auf seinen Namen. Cheese ist die personifizierte Fröhlichkeit, sein lautes Lachen steckt an. Seine Berufung: die legendären Harlem Globetrotters.

Dabei drohte  der Traum des US-Amerikaners vom Basketball früh zu platzen. Die Stimme von Chisholm klingt, wenn er von seinen Jugendjahren berichtet fester, gereifter. „Mir wurde immer gesagt, ich sei zu klein und zu schmächtig, ich würde es nie in den Profisport schaffen“, erzählt er. „Nebenbei“ dribbelt er in rasanten Tempo um die Beine des Reporters. „Aber: Ich  bin mental stark geblieben, habe immer mein Ziel verfolgt.

Inspiriert hat mich Muhammad Ali.“ Der größte Boxer aller Zeiten stand nämlich eines Tages in genau dem Friseurladen, in dem auch Cheese sich die Spitzen schneiden ließ. „Er hat mir ein Autogramm gegeben und meine Stirn geküsst. Diese Begegnung werde ich nie vergessen. Er hat mir den Glauben an meine Stärke geschenkt.“

Cheese hat es geschafft. Seit drei Jahren ist er Mitglied der seit 1945 bestehenden Harlem Globetrotters – und Weltrekordhalter. Gemeinsam mit seinem Kollegen Ant Atkinson hält er zwei Bestleistungen im Drei-Punkte-Werfen. Unter anderem schafften die beiden es, 22 Würfe in einer Minute zu versenken.

Im Mai treten die Harlem Globetrotters in Berlin auf.

Im Mai treten die Harlem Globetrotters in Berlin auf.

© Volkmar Otto

Cheese und sein Kompagnon Spider sind nur zwei der Globetrotter, die am 6. Mai mit ihrem Basketballspektakel in der Max-Schmeling-Halle auftreten. Die Karten für krachende Dunks, furiose Dribblings und unglaubliche Trickwürfe gibt’s ab 18 Euro.

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