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Sein Trainer Torsten Lönnfors schlug nach dem dritten Patzer die Hände vors Gesicht. „Mann, Mann! Er hat dreimal denselben Fehler gemacht, dreimal ins Netz. Das ist jetzt erst mal ein kleiner Schock“, sagte der Coach. Bitterer konnte diese Heim-EM nicht enden.
Bruder Robert hingegen wirkte happy, neun Jahre nachdem er hier Weltmeister wurde, sein Trikot zerriss und mit Maskottchen Berlino eine riesige Gaudi veranstaltete. Souverän allerdings geht anders. Mit 63,29 m verpasste die geforderte Qualifikationsweite von 64,00 m, zog aber dennoch als Siebter ins Finale) ein. „Die Würfe waren alle ein bisschen zu brav, ein bisschen zu viel wie ein Trainingswurf. Und dann ist es schwer, den Schalter noch umzulegen“, gab er sich hinterher selbstkritisch.
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Für seinen drittletzten ganz großen Wurf, am 2. September beim Istaf ist Schluss, hatte sich Robert ein außergewöhnliches Ritual überlegt. Weil er sich ausgiebig auf diesen Wettbewerb vorbereiten wollte, stellte er früh den Wecker. Aber nicht auf 6 Uhr, sondern eine Minute später. „Punkt 6 Uhr wäre mir zu früh gewesen.“ Anders als bei seinem Bruder ist der Plan aufgegangen.
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