Die Konferenz, die in einem Festsaal an der Wiebestraße in Moabit stattfinden soll, wird von Organisationen veranstaltet, die der Verfassungsschutz beobachtet. Dagegen regt sich Protest. Zahlreiche Organisationen und Einzelpersonen haben einen Aufruf unterzeichnet, in dem der Senat dazu aufgefordert wird, „alle rechtlichen Mittel zu prüfen und auszuschöpfen, um Hamas-Veranstaltungen und Demonstrationen zu verhindern.
Organisationen von Verfassungsschutz beobachtet
Organisiert wird die Hamas-Werbesause vom Palestinian Return Center (PRC) und der Palästinensischen Gemeinschaft in Deutschland (PGD).
Laut Verfassungsschutz ist das PRC, das seinen Sitz in London hat, die zentrale Propagandaorganisation der Hamas in Europa. Die PGD besteht laut Verfassungsschutz ebenfalls vorwiegend aus Hamas-Anhängern.
Zahlreiche Redner aus Deutschland und dem Ausland werden in dem riesigen Veranstaltungssaal sein. Darunter ist nach Recherchen der Initiative „Honestly Concerned“ unter anderem Tareq Hammoud, Geschäftsführer des Palestinian Return Centers, das wegen seiner engen Verbindungen zur Hamas in Israel verboten ist. Auch andere hochrangige Aktivisten stehen auf dem Plan.
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com