Jos und Hos: Cheftrainer Luhukay und Herthas japanischer Neuzugang
© City-Press GbR Lizenz
© City-Press GbR Lizenz
Hajime Hosogai am Montag auf dem Trainingsgelände der Blau-Weißen.
© City-Press GbR Lizenz
... immer unter Beobachtung seines Trainers ...
© City-Press GbR Lizenz
© City-Press GbR Lizenz
Um 14.54 Uhr betrat Hosogai mit seinen hellblauen Töppen den Rasen des Schenckendorffplatzes. Zusammen mit Sebastian Langkamp, mit dem er schon in Augsburg in einem Team war. Die blau-weiße Mannschaft bildete danach auf dem Rasen einen Kreis.
Luhukay stellte den neuen Spieler fünf Minuten vor. Der Trainer hatte sich schon am Vormittag mit Hosogai im Hotel getroffen und eine Stunde lang mit ihm gesprochen. „Ich habe ihm erklärt, was ich von ihm erwarte. Er kann ein wichtiger Spieler für uns werden“, so Luhukay.
Berührungsängste kennt der Japaner nicht. Bei der ersten Laufrunde joggte er neben Sami Allagui und Marcel Ndjeng, plauschte locker mit den beiden. Hosogai kann etwas Deutsch sprechen, schließlich ist er schon seit drei Jahren im Lande und spielte zuletzt in Leverkusen.
Im Trainingsspielchen folgte gleich die Überraschung. Als Luhukay die Leibchen verteilte, bekamen der Mittelfeldspieler und Kapitän Peter Niemeyer das rote Trikot. Es ist das Signal für die Mitspieler, wer die Schalterspieler sind. Da staunten die rund 200 Kiebitze, darunter fünf japanische Fans, nicht schlecht.
Es ist ein erstes Indiz, dass Luhukay Hosogai als Sechser etablieren will. Der Japaner tat bescheiden: „Ich glaube nicht, dass es so wichtig war mit dem roten Trikot. Aber ich habe mich frei gefühlt. Ich habe einen sehr guten Eindruck vom Team.“
Der Coach lobt ihn jedenfalls: „Hajime ist ein fantastischer Profi. Er hat eine tolle Einstellung, sehr gutes Timing und ein gutes Auge beim Passspiel.“
Die große Frage ist nur: Wann ist Hosogai topfit? Immerhin machte er nach dem Confed-Cup Trip mit der japanischen Nationalelf noch drei Wochen Urlaub?
Luhukay: „Da sehe ich keine großen Probleme. Konditionell ist er in guter Verfassung. Die letzten acht Tage ist er im Urlaub jeden Tag gelaufen.“ Am Dienstag (17 Uhr) beim Test gegen Wisla Krakau kommt Hosogai noch nicht zum Einsatz. „Definitiv nicht, vielleicht ein paar Minuten am Donnerstag gegen Viktoria Köln“, so Luhukay.
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com