Ha-ha!

Wer hat denn da gepennt?

Ortsausgangsschild mit fehlerhaftem Namen, KURIER sucht den Schuldigen.

Marcus Böttcher
Lesezeit 2 Min

Mahrzahn-Hellersdorf. Das steht auf dem Schild in der Kaulsdorfer Straße am Ortsausgang von Hönow. Entdeckt hat den peinlichen Fauxpas die Abgeordnete Gabriele Hiller von den Linken. Süffisant kommentiert sie: „Wie viele Menschen, Institute, Behörden waren an diesem Ortseingangsschild beteiligt? Ist es einmalig? Wie viel kostet das?  Vielleicht Kunst? Fragen über Fragen...“

Der KURIER recherchierte, suchte den Schuldigen. Hier die Dokumentation einer schwierigen Recherche: Zunächst der Anruf des Reporters bei der Pressestelle der Gemeinde Hoppegarten (zu dieser gehört Hönow). Die freundliche Mitarbeiterin fragt den für Verkehrsschilder im Ort zuständigen Kollegen, Herrn B.

Dieser verweist an das Brandenburger Landesamt für Straßenwesen. Die dortige Mitarbeiterin schaut in ihren Computer, kann jedoch nicht helfen. „Die Kaulsdorfer ist eine kommunale Straße. Die Zuständigkeit liegt bei der Gemeinde.“

Wieder Anruf in der Pressestelle. Die Mitarbeiterin verbindet mit Bereichsleiterin S., die zum zuständigen Kollegen L. weiterstellt.
Der kann nichts sagen, verweist an die Pressestelle. „Anweisung von oben“. Zurück also zu Frau S. Sie verspricht, bis Montag Antworten zu liefern.

Am Mittag folgt dann aber doch noch Erhellendes. Die Fachbereichsleiterin schreibt eine Email: „Das Schild wurde durch Herrn L. kontrolliert. Das Versehen lag beim Schilderhersteller. Es wird nächste Woche entfernt und ein neues angebracht.“ Na bitte.

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