Gut für Hertha

Am Ende geht dem VfB die Puste aus

Samstag um 15.30 Uhr kommt Kellerkind Stuttgart ins Olympiastadion. Schon nach drei Spieltagen stehen die Schwaben wieder unten drin.

S. Jahn/A. Lorenz
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Nach der 74. Minute klingelte es beim VfB in dieser Saison schon sechs Mal.

Nach der 74. Minute klingelte es beim VfB in dieser Saison schon sechs Mal.

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Thomas Kraft

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Mitchell Weiser

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Sebastian Langkamp

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Fabian Lustenberger

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Marvin Plattenhardt

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Per Skjelbred

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Vladimir Darida

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Roy Beerens

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Genki Haraguchi

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Valentin Stocker

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Salomon Kalou

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Oder ihm schlottern die Knie. Waran das liegt, wissen sie in Schwaben selbst nicht. Das Ergebnis ist aber deutlich für alle sichtbar. Die Stuttgarter haben ein Faible dafür, sicher geglaubte Punkte in den letzten 16 Minuten einer Partie noch wegzuschmeißen. In den letzten acht Bundesliga-Spielen kassierte der VfB saisonübergreifend fünf Pleiten. Vier Spiele davon wurden nach Minute 74 vergurkt, insgesamt neun Punkte verschenkt.

Allein in dieser Saison vergeigten Martin Harnik & Co. so vier Punkte. Drei beim 2:3 in Hamburg, einen beim 1:3 gegen Köln. Die vier Zähler mehr und Stuttgart wäre mit Hertha punktgleich. Aber mit sechs Gegentreffern nach der 74. Minute und noch ohne Punkte ...

Ein Vorteil für Hertha? „Ich weiß nicht, ob sie verunsichert sind. Das interessiert mich auch nicht. Wichtig ist, dass wir unser Spiel durchbringen. Wir wollen auf jeden Fall gewinnen“, meint Pal Dardai. Der Coach der Blau-Weißen ergänzt aber: „Es wird nicht einfach. Auch, wenn sie noch nicht gewonnen haben. Sie spielen stark nach vorne. Stuttgart hat eine gute Mannschaft.“

Stimmt. Zumindest bis zur 74. Minute ...

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