Greuther Fürth dreht Spiel gegen Union Berlin

Heimpleite für Sascha Lewandowski

Die Heimpremiere von Trainer Sascha Lewandowski brachte nicht den erhofften Sieg. Ein Freistoß nach der Pause wirft die Eisernena aus der Bahn.

M. Bunkus
Lesezeit 4 Min

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Union zu Hause gegen Fürth. Die Eisernen wollten nach der tollen Premiere für den neuen Trainer Lewandowski gegen die Franken das nächste Erfolgserlebnis. Benjamin Kessel legte sich dafür gegen Tom Weilandt mächtig ins Zeug.

Union zu Hause gegen Fürth. Die Eisernen wollten nach der tollen Premiere für den neuen Trainer Lewandowski gegen die Franken das nächste Erfolgserlebnis. Benjamin Kessel legte sich dafür gegen Tom Weilandt mächtig ins Zeug.

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Sascha Lewandowski verfolgt gespannt das Spielgeschehen bei seiner Heimpremiere als Union-Trainer. Bis hierhin konnte er zufrieden sein...

Sascha Lewandowski verfolgt gespannt das Spielgeschehen bei seiner Heimpremiere als Union-Trainer. Bis hierhin konnte er zufrieden sein...

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...und auch auf den Rängen machte Union wieder auf sich aufmerksam. Das Spruchband richtet sich an die umstrittene Flüchtlingsaktion der Bild-Zeitung.

...und auch auf den Rängen machte Union wieder auf sich aufmerksam. Das Spruchband richtet sich an die umstrittene Flüchtlingsaktion der Bild-Zeitung.

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Bobby Wood und Damir Kreilach können es nicht fassen: Torchance vergeben!

Bobby Wood und Damir Kreilach können es nicht fassen: Torchance vergeben!

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Aber Steven Skrzybski bricht den Bann und erzielt das Tor zum 1:0 in der 17. Spielminute.

Aber Steven Skrzybski bricht den Bann und erzielt das Tor zum 1:0 in der 17. Spielminute.

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Union hatte die Gäste in der Folge gut im Griff und konnte sich über die Führung zur Halbzeit freuen.

Union hatte die Gäste in der Folge gut im Griff und konnte sich über die Führung zur Halbzeit freuen.

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Doch kurz nach Wiederanpfiff die kalte Dusche. Nach einem Foul an der Strafraumkante verwandelt Fürths Gjasula den Freistoß zum Ausgleich.

Doch kurz nach Wiederanpfiff die kalte Dusche. Nach einem Foul an der Strafraumkante verwandelt Fürths Gjasula den Freistoß zum Ausgleich.

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Und es sollte noch dicker kommen: Nach Foul von Sören Brandy pfeift Schiedsrichter Sven Jablonski Elfmeter. Gjasula lässt sich die Chance nicht nehmen und schnürt einen Doppelpack. Haas ist noch dran, kann aber den Rückstand nicht verhindern.

Und es sollte noch dicker kommen: Nach Foul von Sören Brandy pfeift Schiedsrichter Sven Jablonski Elfmeter. Gjasula lässt sich die Chance nicht nehmen und schnürt einen Doppelpack. Haas ist noch dran, kann aber den Rückstand nicht verhindern.

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82. Minute: Ecke Union, Kreilach per Kopf auf den linken Pfosten, Kessel drückt die Pille rein. 2:2 also? Nein! Schiedsrichter Jablonski gibt das Tor nicht.

82. Minute: Ecke Union, Kreilach per Kopf auf den linken Pfosten, Kessel drückt die Pille rein. 2:2 also? Nein! Schiedsrichter Jablonski gibt das Tor nicht.

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Kurz darauf ist Schluss, Union verliert vor eigenem Publikum 1:2. Bobby Wood kann es nicht fassen.

Kurz darauf ist Schluss, Union verliert vor eigenem Publikum 1:2. Bobby Wood kann es nicht fassen.

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Alles wie gehabt möchte man aufstöhnen. Pleiten gegen die Kleeblätter haben halt Tradition an der Wuhle. Und doch macht man es sich damit zu einfach. Denn die Köpenicker waren drauf und dran, den Franken das Fell über die Ohren zu ziehen.
„Zwischen der 15. und 35. Minuten haben die uns hergespielt“, meinte denn auch Fürths Coach Stefan Ruthenbeck. Übersetzung für die, die des Fränkischen nicht mächtig sind: Das heißt so viel wie „spielerisch auseinandergenommen“.

Was fehlte war nach Steven Skrzybskis Führungstor (17.) das zweite Ding. Oder das Dritte. Alles möglich. Stellvertretend für die zahlreichen Chancen, zumeist herausgespielten Chancen wohlgemerkt, sei hier Sören Brandys Knaller an den Außenpfosten erwähnt (22.). Wenn Union in dieser Phase richtig nachwäscht, dann hätten die Gäste es richtig schwer gehabt, wieder Zugriff auf die Partie zu kriegen.

So genügte aber ein einfacher Standardtreffer (47. Freistoß Gjasula) unmittelbar nach Wiederanpfiff, um die eiserne Herrlichkeit verblassen zu lassen. Fortan bestimmten die Gäste das Geschehen. Und vieles von dem, was die 19 107 Besucher vor der Pause hatten bestaunen dürfen, schien aus einer fernen Epoche zu stammen.

Und wie das dann so ist beim Fußball. Erst hatte Union kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu. Brandy foulte den durch den Sechzehner flitzenden Zulj und erneut Gjasula verwandelte den Elfmeter dankbar (70.). Die Eisernen kämpften tapfer weiter. Aber Fürth zeigte eben, dass sie individuell gut besetzt sind für Zweitligaverhältnisse.

„Man hat gesehen, wie wenig es braucht, uns die Luft zu nehmen, dass wir innerlich noch nicht stabil sind“, so Union-Trainer Sascha Lewandowski nach seinem letztlich enttäuschenden Heimdebüt. Sicher, da war noch diese ominöse Entscheidung von Schiri Jablonski in Minute 81. Nach Damir Kreilachs Kopfball drückte Benny Kessel den Ball über die Linie. Aber das Tor zählte nicht.

Kreilach soll Gieselmann zuvor zu Boden gedrückt haben. „Für mich ein ganz normaler Zweikampf. Kommt 100 mal im Spiel vor“, hatte der Kroate wenig Verständnis für die Entscheidung. Der KURIER meint: Jablonski lag nicht ganz falsch. Aber es war eine sehr, sehr harte Regelauslegung. An einem ingesamt brutal harten Tag – selbst für eiserne Verhältnisse.

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