„Alles Gute, Muchacho! Vielen Dank für die gemeinsamen fünf Jahre hier in Berlin. Wir werden dich vermissen“, teilte Kapitän Fabian Lustenberger seine Abschiedsgrüße an Ramos auf Facebook mit.
Die Mannschaft und Trainer Jos Luhukay konnten sich schon gestern langsam daran gewöhnen, dass der Top-Torjäger (16 Treffer) bald nicht mehr da ist. Ramos fehlte beim Training, wegen eines schweren Blutergusses im Oberschenkel muss er pausieren. Gestern wurde sein lädierter Muskel von den Physios in der Kabine massiert und behandelt.
Es gibt ein dickes Fragezeichen, ob er überhaupt in Leverkusen am Sonntag auflaufen kann. Es wäre das erste Spiel der Saison, bei dem der zähe Kolumbianer fehlen würde.
„Es war mein Wunsch, diesen nächsten Karriereschritt zu gehen und Champions League spielen zu können“, erklärt Ramos. Klar kämpft er um seinen Einsatz und sagt: „Wer mich kennt, weiß, dass ich bis Saisonende alles dafür tun werde, mit Hertha BSC noch möglichst viele Punkte zu sammeln.“
Doch was passiert nach der Ramos-Ära? Pierre-Michel Lasogga wird die neue Nummer 9 im Sturm, kommt nach einem Jahr Ausleihe vom Hamburger SV zurück. So sind die internen Planungen. Luhukay: „Aber wir dürfen uns nicht von einem Spieler zu sehr abhängig machen. Wir müssen uns in der Offensive breiter aufstellen.“ Manager Michael Preetz hat jetzt ein paar Euro dafür ...
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