Gouverneur O'Malley Ziel eines Anschlags?

Brief-Bomben-Alarm

BK
Lesezeit 2 Min

Washington - War der Gouverneur des US-Bundesstaates Maryland Ziel eines Anschlags? In zwei öffentlichen Gebäuden im US-Bundesstaat Maryland sind zwei Pakete explodiert. Eines war an den Politiker Martin O'Malley adressiert, den demokratischen Gouverneur von Maryland. Sie wurden von der Post zugestellt und detonierten offenbar noch in den Poststellen.Ob es einen terroristischen Hintergrund gibt, ist noch nicht klar. Experten haben sich des Falls angenommen. Über Verletzte gab es zunächst unterschiedliche Angaben. Während CNN keine Opfer erwähnte, berichteten andere Quellen von zwei Verletzten.Ein Vorfall ereignete sich im "Jeffrey Buildung", einem Regierungsgebäude, in Marylands Hauptstadt Annapolis. Die Stadt liegt etwa 47 Kilometer von Washington entfernt. Der zweite Anschlag geschah offenbar im Verkehrsministerium von Hanover - 41 Kilometer von Washington entfernt. Die Sprengsätze hatten die Größe eines Buches. Als Mitarbeiter sie öffneten, entwickelten sie Rauch, entzündeten sich dann mit einem Knall in einer Stichflamme. In Annapolis soll dabei mindestens ein Mitarbeiter der Poststelle verletzt worden sein. Der Gouverneur war keiner direkten Gefahr ausgesetzt. Seit in den Vereinigten Staaten erhöhte Terrorgefahr besteht, werden alle Postsendungen vor der Weitergabe peinlich genau untersucht.Ende Oktober waren in Großbritannien und Dubai zwei Paketbomben entdeckt worden, die per Luftfracht aus dem Jemen in die USA geschickt werden sollten. Im Dezember explodierten in der Schweizer und in der chilenischen Botschaft in Rom Paketbomben und verletzten zwei Menschen.------------------------------

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com

Lesen Sie mehr zum Thema