Obwohl der 3,9 Tonnen schwere Granitschädel weg ist, bleibt das Areal weiter eine Sicherheitszone, die niemand betreten soll.
Drei Tage wurde im tiefen Wald nach dem Lenin-Kopf gegraben, der jetzt in der Zitadelle Spandau ist, dort ab Frühjahr 2016 in einer Denkmäler-Ausstellung gezeigt werden soll.
Das Areal war vor neugierigen Blicken abgesperrt, Wachschutz patrouillierte Tag und Nacht.
72.000 Euro kostete die Aktion, die Spandauer Museumsmacher bezahlten. Angeblich gab es die strengen Sicherheitsmaßnahmen, um seltene Zauneidechsen zu schützen, die sich auf dem Lenin Grab herumtummelten.
Dabei fand man nur sechs Tiere, die für stolze 16.000 Euro umgesiedelt wurden.
„Das Gelände bleibt weiter abgesperrt“, sagt Petra Rohland, Sprecherin der Senatsbauverwaltung.
Schließlich liegen dort noch die restlichen 128 Teile vom 19 Meter hohen Lenin-Denkmal vergraben, das 1991 in Friedrichshain abgerissen wurde.
Auch wenn der Wachschutz mittlerweile abgezogen ist, werden die Förster das Areal im Blick haben. Sie sollen darauf achten, dass sich keine Souvenirjäger an den Denkmal-Resten zu schaffen machen. NKK
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