Böse Zungen behaupten, der Name des Autos ist länger als der Wagen selbst. Fans behaupten, dass der kleinste Alfa ein echter Sportler ist. Wir meinen: ein echter Italiener!Wer jetzt denkt, "also klein und große Klappe", ist zwar böse - liegt aber nicht ganz falsch. Denn der Mito Quadrifoglio Verde ("grünes Kleeblatt", d.h. Sportversion eines Alfa) röhrt wie ein Ferrari. Und er kommt auch so zügig in Schwung, wie Name und Sound vermuten lassen. Straßenlage und Lenkung nahezu perfekt. Man fühlt sich wie auf der Kartbahn - nur dass vier Personen ins Gokart passen (italienische Größe).Und mit einem Go-kart sollte man nicht satte 200 km/h auf der Autobahn fahren - mit dem schnellen Mito geht das schon. Es passt zwar nicht zum Mini-Ferrari, zeugt aber von Vernunft: dieser Mito hat eine spritsparende Start-Stopp-Automatik und einen 16-Ventiler mit Multiair-Prinzip. Das heißt: An der Tanke bleibt noch Geld für einen Espresso übrig.Genug gelobt.Obwohl Alfa das Äußere des Mito aufgemotzt hat, bleiben die komischen Tropfenlampen vorn und die runden Leuchten hinten. Kindergeburtstag. Echte Männer fahren andere Autos. Die farbige Abdeckung des Cockpits (sonst alles Schwarz) hilft auch nicht. Im Gegenteil. Wo bleibt die Grandezza von Alfa Romeo? Auch kleine Italiener können schick sein ...------------------------------KURIER-UrteilAlfa Romeo Mito Quadrifoglio Verde Motor: 1368 ccm, 170 PS, 0 auf 100 km/h: 7,5 Sek, Spitze: 219 km/h, Verbrauch: 6 l Super/100 km, CO2-Wert: 139 g/km, L/B/H in mm: 4063/1720/1453, Kofferraum: 270 l, Preis: ab 20 950 EuroAussehen: HHHHAusstattung: HHHFahrverhalten: HHHVerbrauch: HHHPreis/Leistung: HHHGesamturteil: HHHHH (UNGENÜGEND) BIS HHHHH (SEHR GUT)------------------------------BU: Sportlich? Unsinnige Farbspiele im Mito-Cockpit.
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