Gogia war bis zum Aufbäumen der Gäste der auffälligste Spieler auf dem Platz, zeigte überragenden Fleiß, eine sehr gute Spielübersicht und Ballannahmen, die allein das Eintrittsgeld an der Alten Försterei bereits wert waren. „Andy benötigt keine besonderen Streicheleinheiten“, erklärte Trainer Fischer auf die Nachfrage, ob es an ihm liege, dass der 26-Jährige seinen bislang besten Saisonstart im Union-Trikot präsentiert. „Vielleicht war es gerade das schwere letzte Jahre, das in seiner Entwicklung enorm wichtig war.“
Reichlich Scorerpunkte
Der Schweizer setzt konsequent auf Gogia, ließ ihn in jedem Spiel bisher von der Kette – ob in der Startelf oder als Joker. Gogia zahlt es mit Scorerpunkten zurück, traf bisher zweimal und legte einen Treffer auf. Hundertprozentig zufrieden war Fischer jedoch gegen Duisburg (2:2) noch nicht mit seinem Flügelstürmer: „Er hat erst ein bisschen gebraucht, war anfangs noch etwas unpräzise. Aber er hat den Kopf oben behalten und hat dann ein sehr gutes Spiel absolviert. Auch das ist eine Qualität“
Für Marcel Hartel hatte Fischer ebenfalls lobende Worte: „Cello war immer da, wo er gebraucht wurde, ist viel gelaufen, hat geholfen.“ Der Spielmacher wurde gegen Duisburg auf der linken Seite aufgeboten. Eine Position, die er seit seiner Jugendzeit beim 1. FC Köln nicht mehr bespielt hat. Doch der U21-Nationalspieler zog von da immer wieder gefährlich nach innen, hatte den Strafraum vor sich und konnte die Bälle gut verteilen. Eine Variante, die definitiv Zukunft hat.
Denn so gelang es den Eisernen, das Spiel besser in die Hand zu nehmen. Und nichts anderes fordert der Trainer auch in den kommenden englischen Wochen.
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