Görlitzer Park

Wie der Bezirk mit Imbissen das Dealer-Problem lösen will

Zuletzt hatte eine Idee des Parkmanagers bundesweit für Aufregung gesorgt.

BK
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Hier finden die Einsatzkräfte der Polizei eine Tüte mit Drogen im Görlitzer Park (Archivbild).

Hier finden die Einsatzkräfte der Polizei eine Tüte mit Drogen im Görlitzer Park (Archivbild).

© Eric Richard

Zuletzt hatte eine Idee des Parkmanagers bundesweit für Aufregung gesorgt. Provisorisch waren mit rosa Farbe Stehplätze für Dealer markiert worden. Besucher sollten weniger gestört werden und nicht mehr durch ein Spalier laufen müssen. Das Bezirksamt hatte den Vorstoß als temporär und nicht abgestimmt zurückgewiesen.

Der „Görli“ soll wieder attraktiver werden - für Familien

Sprecherin Lühmann sagte nun, die Kästchen-Idee werde nicht weiter verfolgt. Die Bekämpfung der Kriminalität sei Aufgabe der Polizei. Seit langem wird darum gerungen, den durch offenen Drogenhandel in Verruf geratenen „Görli“ attraktiver zu machen. Die Grünfläche liegt in der Nähe der Ausgeh- und Partymeilen des Bezirks.

Die mobilen Stände werden nun ausgeschrieben. Wann der Verkauf losgehen kann, blieb offen. „In diesem Sommer wird es nichts mehr werden“, sagte Lühmann. Laut Bezirksamt ist das Café Edelweiß im Park seit einem Jahr geschlossen und „massiv sanierungsbedürftig“. Für die Gastronomie soll das Vermeiden von Müll verbindlich festgelegt werden. „Kaffee in Einwegbechern wird es nicht geben“, sagte die Sprecherin. (dpa)

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