(glücklicherweise erst in fünf Jahren) "Konnopke"-Chefin Waltraud Ziervogel (heute 74) will 2015 aufhören

Hier erklärt Frau Currywurst ihren Rücktritt

M. Böttcher
Lesezeit 1 Min

Prenzlauer Berg - Seit 1976 führt Waltraud Ziervogel "Konnopke". Resolut, ehrlich, mit echter Berliner Schnauze. Ganz langsam denkt aber auch Frau Currywurst ans Aufhören."Ich merke, wie meine Zeit abläuft", gesteht die 74-Jährige dem KURIER. Und fügt schnell noch lachend an: "Aber ganz langsam."Sogar einen Zeitplan hat sich die Chefin schon zurechtgelegt. Wenn die Gesundheit mitspielt, will sie in fünf Jahren ihr Vermächtnis an die nächste Generation weitergeben. "Das wäre dann 2015. Ich habe ja einen würdigen Nachfolger." Heißt: Juniorchef und Sohn Mario Ziervogel (46) würde die Geschäfte übernehmen.Bis zum Start der Demontage der Imbissbude am Dienstag (der KURIER berichtete) stand er schon als Nachmittagsschicht bereit, Mama Waltraud übernahm den Frühdienst bis 13 Uhr. Fünf Jahre haben Fans also noch Zeit, die legendären Currywürste von Frau Ziervogel persönlich serviert zu bekommen.Dass sie sich vollständig zurückzieht und "Konnopke" nach 2015 vollständig seinem Schicksal überlässt, bezweifelt die Chefin sogar selbst. "Ich habe mir vorgenommen, 105 Jahre alt zu werden und schaue bestimmt manchmal vorbei", zwinkert sie. Und dann bestimmt auch selbst Hand anlegen...------------------------------

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com

Lesen Sie mehr zum Thema