Das nervt die Deutsche Polizeigewerkschaft DPolG. Der Landesvorsitzende Bodo Pfalzgraf nimmt Bezug auf die gerichtlich bestätigte Vorschrift, dass Berlins Taxifahrer Kreditkarten von mindestens drei Anbietern als Zahlungsmittel akzeptieren müssen.
„Wer private Kleinunternehmer dazu zwingt, mobile Kartenzahlung zu ermöglichen, der sollte als Staat mit gutem Beispiel vorangehen! Mobile Kartenzahlungen sind heute Standard und der muss auch für die Ausstattung von Dienstfahrzeugen gelten. Das spart nicht nur Geld durch Synergieeffekte bei der Bußgeldstelle, sondern ist zudem auch angemessen bürgerfreundlich, um den Vorgang schnell abzuschließen.“
Wenn man dem verwarnenden Polizisten schon kein Bargeld in die Hand drücken kann, sollte Berlin die „Steinzeit“ verlassen und seinen Ordnungshütern mobile Kartenlesegeräte für EC- oder Kreditkartenzahlungen zur Verfügung stellen.
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