Dabei erwischten die Füchse einen Traumstart, lagen angeführt von einem wieder bärenstarken Petar Nenadic (drei Tore in den ersten fünf Minuten, am Ende neun) schnell 5:2 vorn. Die Jungs von Trainer Velimir Petkovic spielten geduldig. Doch mit fortschreitender Zeit erlaubten sich die Füchse immer mehr technische Fehler, Petkovic tigerte in Folge dessen immer häufiger wild gestikulierend in seiner Coachingzone rum. Nach knapp 20 Minuten lagen die Füchse erstmals hinten (9:10).
Sechs Minuten vor dem Ende kochte die Sache über: Nachdem Abwehrchef Jakob Gojun bereits nach 38 Minuten mit seiner dritten Strafe raus musste, bekam auch Drasko Nenadic eine Zeitstrafe verpasst. Sein Bruder Petar geriet anschließend wutentbrannt mit Kiels Nikola Bylik aneinander, musste ebenfalls auf die Bank. Keine dreißig Sekunden später regte sich dann auch Petkovic so vehement auf, dass das Zeitstrafen-Triple komplett war und fortan sechs Kieler mit den drei verbliebenen Füchsen Katz und Maus spielten. JLO
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