Neue Unwetterwarnung

Gewitter hören nicht auf! Jetzt wieder 30 Liter Regen und Sturm im Osten

Nach der Wetter-Beruhigung drohen erneut Gewitter. Besonders im Osten sind Starkregen, Hagel und teils schwere Sturmböen möglich.

Foto von Autor/Autorin: Florian Thalmann
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Es wird stürmisch: Auch im Osten Deutschlands soll es in der Nacht zum Donnerstag und am Donnerstag wieder neue Gewitter und Unwetter geben. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor dem heftigen Wetter.

Es wird stürmisch: Auch im Osten Deutschlands soll es in der Nacht zum Donnerstag und am Donnerstag wieder neue Gewitter und Unwetter geben. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor dem heftigen Wetter.

© Illustration: Berliner KURIER/KI

Gewitter und Unwetter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel: Deutschland hat in den vergangenen Wochen schon viele heftige Gewittertage erlebt. Und das sommerliche Schauspiel hört einfach nicht auf: Nachdem die Temperaturen aktuell etwas abgesunken sind, warnt der Deutsche Wetterdienst nun vor weiteren Tagen, an denen es durchaus heftig werden könnte. Wieder ordentliche Regenfälle, dazu Blitz, Donner und Sturm: Wir verraten, was jetzt auf uns alle zukommt und wie die Gewitterlage im Osten Deutschlands aussieht. Alle Warnungen für Berlin und Brandenburg, Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.

Neue Gewitter in der Nacht zum Donnerstag

In einigen Regionen Deutschlands soll es schon am Abend wieder Gewitter geben. Vor allem in der Nacht zum Donnerstag könnten sich aber neue Unwetter-Hotspots herausbilden, warnt der Deutsche Wetterdienst. Die Rede ist von kräftigen Gewittern und Starkregen vom Saarland, Rheinland-Pfalz und Nordbaden bis zum Vogtland. Die Unwetter sollen aus westlicher Richtung in den Osten ziehen.

Im Sommer gehören Gewitter einfach zum Wetter. Auch in der Nacht zum Donnerstag und am Donnerstag selbst kann es in einigen Regionen Deutschlands wieder krachen.

Im Sommer gehören Gewitter einfach zum Wetter. Auch in der Nacht zum Donnerstag und am Donnerstag selbst kann es in einigen Regionen Deutschlands wieder krachen.

© Patrick Pleul/dpa

Auf dem Programm stehen demnach Starkregen mit bis zu 20 Litern Niederschlag in kurzer Zeit. Sturmböen können Windgeschwindigkeiten von bis zu 85 Kilometern pro Stunde erreichen – und auch Hagel ist möglich. Besonders warnt der DWD vor Unwettern mit Sturmböen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde und 30 Litern Regen.

Auch diese seien in der Nacht nicht ausgeschlossen! In den Osten ziehen die Gewitter und Unwetter im Laufe der Nacht, teilweise kann es hier auch am Donnerstag zu durchwachsenem Wetter kommen. Wir haben die genauen Prognosen für die einzelnen Bundesländer.

Gewitter mit Starkregen in Berlin und Brandenburg

In Berlin und Brandenburg droht in den kommenden Stunden unbeständiges Wetter. In der zweiten Nachthälfte zum Donnerstag können vom Elbe-Elster-Kreis bis in die Lausitz einzelne Gewitter auftreten. Dabei sind lokal eng begrenzt Starkregenmengen von bis zu 20 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 75 Kilometer pro Stunde möglich. Die Gewitter ziehen bis zum Morgen nach Polen ab.

Am Donnerstagnachmittag und Abend werden dann in der Nordhälfte Brandenburgs erneut einzelne Gewitter erwartet. Auch hier kann es örtlich zu Starkregen um 15 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit kommen. Begleitet werden die Gewitter von stürmischen Böen bis 70 Kilometer pro Stunde. Die Wetterlage bleibt damit vor allem in einzelnen Regionen kurzfristig wechselhaft und kann lokal kräftige Auswirkungen haben.

Wetter in Mecklenburg-Vorpommern: Gewitter und Böen

In Mecklenburg-Vorpommern muss vor allem an der Küste mit windigem und teils gewittrigem Wetter gerechnet werden. Bereits heute Mittag und Nachmittag treten insbesondere im Bereich Fischland-Darß-Zingst-Rügen vorübergehend Windböen zwischen 50 und 60 Kilometern pro Stunde aus Südwest auf. Zudem sind heute vor allem im direkten Küstenumfeld vereinzelt kurze Gewitter möglich. Dabei können stürmische Böen bis 70 Kilometer pro Stunde auftreten.

Auch in Mecklenburg-Vorpommern kann es neue Gewitter mit teils heftigen Sturmböen geben.

Auch in Mecklenburg-Vorpommern kann es neue Gewitter mit teils heftigen Sturmböen geben.

© Stefan Sauer/dpa

Am Donnerstagnachmittag und Abend wird erneut mit einzelnen Gewittern gerechnet. Diese können lokal eng begrenzt ausfallen, aber dennoch kräftige Begleiterscheinungen mitbringen. Möglich sind Sturmböen zwischen 65 und 80 Kilometern pro Stunde, kleinkörniger Hagel sowie Starkregen um 15 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit. Besonders entlang der Küste bleibt die Wetterentwicklung aufmerksam zu beobachten.

Sachsen-Anhalt: Gewitter in der Nacht und Sturm

Sachsen-Anhalt erwartet in den kommenden Stunden eine wechselhafte Wetterlage mit Gewittern und kräftigem Wind. In der Nacht zum Donnerstag sind in den südlichen Landesteilen lokal Gewitter möglich. Diese können Starkregen um 20 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit sowie Sturmböen bis 75 Kilometer pro Stunde mit sich bringen. In der zweiten Nachthälfte ziehen die Gewitter rasch ostwärts ab.

Am Donnerstagnachmittag und Abend kann es in der Altmark erneut einzelne Gewitter geben. Dabei sind lokal begrenzt Starkregen um 15 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit sowie stürmische Böen bis 70 Kilometer pro Stunde möglich. Zusätzlich sorgt der Wind im Harz für Aufmerksamkeit. Auf dem Brocken treten heute Sturmböen zwischen 65 und 80 Kilometern pro Stunde aus West bis Südwest auf. Nach einer vorübergehenden Abschwächung nimmt der Wind am Donnerstagmittag erneut zu.

Unwetter in Sachsen: Schwere Sturmböen und Starkregen

In Sachsen steht eine besonders markante Wetterlage bevor. Bereits am Nachmittag und Abend treten im Bergland einzelne Gewitter auf. In der Nacht zum Donnerstag zieht gebietsweise schauerartiger Regen durch, teils mit Niederschlagssummen um 20 Liter pro Quadratmeter innerhalb weniger Stunden. Örtlich sind Gewitter eingelagert, die Sturmböen zwischen 65 und 85 Kilometern pro Stunde, Hagel sowie Starkregen bis 25 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit bringen können.

In Sachsen gab es schon vor Wochen ein verheerendes Unwetter: Der Sturm richtete unter anderem schwere Schäden in der Felsenbühne Rathen an, einem beliebten Naturtheater.

In Sachsen gab es schon vor Wochen ein verheerendes Unwetter: Der Sturm richtete unter anderem schwere Schäden in der Felsenbühne Rathen an, einem beliebten Naturtheater.

© Sebastian Kahnert/dpa

Vor allem in der Südhälfte des Landes und im Bergland sind zudem einzelne unwetterartige Gewitter nicht ausgeschlossen. Dort kann Starkregen von über 30 Litern pro Quadratmeter auftreten. Außerdem sind schwere Sturmböen bis hin zu orkanartigen Böen zwischen 90 und 110 Kilometern pro Stunde möglich. Im Verlauf der Nacht beruhigt sich das Wetter von Westen her, die Gewitter ziehen bis zum Morgen vollständig nach Polen ab. Auf dem Fichtelberg sind bis Donnerstagabend einzelne stürmische Böen um 65 Kilometer pro Stunde möglich.

Thüringen: Unwetter mit Starkregen und Orkanböen

Auch Thüringen muss sich auf teils kräftige Gewitter einstellen. Am Nachmittag und Abend treten vor allem im Bergland einzelne Gewitter auf. In der Nacht zum Donnerstag zieht gebietsweise schauerartiger Regen durch, teils mit Niederschlagssummen um 20 Liter pro Quadratmeter in wenigen Stunden. Eingelagerte Gewitter können dabei Sturmböen zwischen 65 und 85 Kilometern pro Stunde, Hagel sowie Starkregen bis 25 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit verursachen.

Vor allem in der Südhälfte des Landes sind einzelne unwetterartige Entwicklungen nicht ausgeschlossen. Dabei können mehr als 30 Liter Starkregen pro Quadratmeter fallen. Zudem sind schwere Sturmböen bis hin zu orkanartigen Böen zwischen 90 und 110 Kilometern pro Stunde möglich. In der zweiten Nachthälfte beruhigt sich das Wetter von Westen nach Osten. Am Donnerstag treten im Thüringer Wald zeitweise Windböen bis 60 Kilometer pro Stunde aus Südwest auf.

So wird das Wetter nach dem Sturm

Zumindest in Berlin und Brandenburg soll es ab Donnerstag nach und nach übrigens wieder etwas sonniger werden. Die Temperaturen liegen dabei bei 12 bis 24 Grad. Am Wochenende steht uns noch einmal mildes Sommerwetter bevor.

Bei sehr geringer Regenwahrscheinlichkeit klettern die Werte auf höchstens 22 Grad, und die Sonne wird sich über Stunden zeigen, bevor es am Montag wieder herbstlicher werden könnte. Es gilt also, das schöne Wetter nach den Gewittern noch einmal richtig zu genießen.

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