Der Chef vom Lichterfelder Getränkeabholmarkt Grabsch: Vor fünf Jahren machte Bidoki an der Senefelder Straße eine Filiale auf. Denn er wusste: Mit seinen Bieren, vor allem aus Bayern und sogar England, würde er dort viele Kunden anlocken. Und die kamen auch. „Vor allem die Süddeutschen, die nach Prenzlberg zogen und sich bei mir kistenweise ihr Bier aus der alten Heimat holten“, sagt Bidoki.
Doch das Glück währte nicht lange. Vor drei Jahren wurde in der Senefelder Straße die Fahrbahn aufgerissen. Erst wurden Leitungen verlegt, dann an der Ecke zur Stargarder eine Kreuzung erneuert. Nun schiebt Vattenfall vor Bidokis Ladentür Fernwärmerohre unter die Erde.
Da war noch alles gut: der glückliche Bierhändler Zare Bidoki in seinem Laden an der Senefelder Straße ...
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Nun musste er den Markt mit seinen Mitarbeitern Bernd Grantzki (54) und Hans-Joachim Wöß (54, re.) räumen.
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Wöß zeigt die Nerv-Baustelle, die ihm seinen Job kostete.
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Durch die Buddeleien fielen Parkplätze weg. Schlecht für Bidokis Kunden, die nun mal die Bierkästen mit ihren Autos abholten. Und die raren Plätze vorm Bierladen machte noch ein Halteverbotsschild zunichte. „Aus Angst Knöllchen zu bekommen, die hier massenhaft verteilt werden, und wegen der ewigen Baustelle bleiben nun meine Kunden weg“, schimpft der Händler. Und darum musste er jetzt sein Bier-Reich für immer schließen und leider drei Mitarbeiter entlassen.
NKK
Hier wird ihnen geholfen: die Bier-Schwestern Katja (22 l.) und Luci (20) päppeln Hilfsbedürftige auf.
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Die ambulante Rettungsstelle machte KURIER-Reporter Norbert Koch-Klauke mit einem kühlen Blonden wieder fit.
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Ilona (23) schenkt dem Reporter leckeres Palmen-Bier aus Ghana ein.
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Reporter Norbert kann sich gar nicht entscheiden: rot oder gold?
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Nächster Test: Tyskie-Pils aus Polen.
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Einladend: hier wird das Bier per Hand abgefüllt!
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Besonders interessiert den Reporter Weiße mit Schuss in der Polen-Version. Ein tiefer Schluck...
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... nee, sorry, da ist mir das Berliner Original lieber!
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Zum Glück gibt es aber Bier-Abt Hermann! Der reicht ihm ein Dunkelbier aus Belgien.
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KURIER-Urteil: lecker!
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Das Bier aus dem schottischen Norden wird in Tongefäßen getrunken.
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Exotisches gibt's aus der Flasche...
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... und asiatische Schönheiten am Zapfhahn.
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Gute Stimmung...
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Auch diese norwegischen Bier-Fans lassen es sich schmecken.
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300 Sorten gab's insgesamt zum Probieren.
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Mit einer Strecke von 2000 Metern ist es der längste Biergarten der Welt.
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Karl-Marx-Allee: Wenn Bagger buddeln, müssen die Autos an den Straßenrand ausweichen. Wie hier auf der Karl-Marx-Allee, wo die BVG die U-Bahn-Decke saniert.
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Ringcenter, Frankfurter Allee: Straßenbaumaschinen verstopfen die Frankfurter Allee, die Autos quälen sich stadtauswärts über zwei Behelfsspuren. Hier verlegen die Wasserbetriebe neue Rohre.
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Am Tierpark: Auf der Straße am Tierpark brauchen die Autofahrer viel Geduld. Dort baut die BVG noch bis Anfang August an den Straßenbahn-Gleisen, lässt Busse statt Bahnen fahren.
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