Als hoher FDJ-Funktionär holte er 1983 Udo Lindenberg in die DDR. 34 Jahre später sucht jetzt Hartmut König (69) das „Mädchen aus Ost-Berlin“, das den Panik-Rocker bei einem Geheimtreffen mit der FDJ knutschte.
Die Geschichte hat König nie vergessen. In seiner jetzt erscheinenden Biografie „Warten wir die Zukunft ab“ (Eulenspiegel-Verlag, 24,99 Euro) erzählt er erstmals von der Knutscherei, die vor Lindenbergs erstem und einzigen DDR-Auftritt im Palast der Republik (Oktober 1983) passierte.
Hartmut König würde gerne Udos Knutsch-Mädel treffen.
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Es geschah im damaligen FDJ-Gästehaus an der Weißenseer Pistoriusstraße. „Dorthin lud ich Lindenberg im August 1983 zu Vorabsprachen für den Palast-Auftritt ein“, sagt König dem KURIER. „Das Treffen war geheim, um möglichen Fan-Auflauf auf der Straße zu verhindern. Auch das Gästehaus-Personal wusste nicht Bescheid.“
Erster Small Talk, alles lief formell ab. „Bis die junge Kellnerin kam, um Kaffee zu servieren“, so König. „Ich sehe sie noch immer vor mir, wie sie plötzlich das Tablett wegstellt, sich stürmisch in Udos Arme stürzt.“ Was keiner wusste: Das Mädel war Lindenberg-Fan. „Als sie ihn sieht, wähnt sie sich wohl im Paradies. Bei der Szene rutscht Lindenbergs Hut runter, er ist leicht irritiert. Mit so einer Begrüßung hat er nicht gerechnet.“ Jetzt sucht König Udos „Mädchen aus Ost-Berlin“ und will wissen, wie es ihr geht. Sie braucht jetzt nur dem KURIER eine Mail zu senden, bitte an: berlin.regio@dumont.de
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