Geschmacklos oder delikat? Buletten aus Bärenfleisch

SHI FRA
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Prenzlauer Berg - Ob Bärenfleisch wirklich lüstern macht, wie schon Hildegard von Bingen warnte, können die Berliner ab heute im Restaurant "Bogus" selber testen. Hier gibt es jetzt echte Bärliner Buletten .Zwiebeln, Knoblauch, Salz und Pfeffer. Sonst nix. Helenas Bären-Buletten sollen nach Natur schmecken. Im Restaurant Bogus in der Oderberger Straße dreht sie dazu eigenhändig Bärenfleisch aus Estland, Schwein und Kalb durch den Fleischwolf. Ein bisschen Bärlauch und Perlgraupen dazu und fertig ist das typisch sibirische Gericht. Senf kommt der kleinen Frau aus Tomsk aber nicht in die Bulette, die wild, und ein bisschen süßlich schmeckt. Die Bratensoße macht Helena mit Moosbeeren.Meister Petz auf dem Teller - was heute eine außergewöhnliche Spezialität ist, war früher ein ganz normaler Leckerbissen, unsere Vorfahren luden sich mit Vorliebe Bärentatzen und Bärenschinken auf die Teller.Seit die deutschen Wälder nicht mehr wild, und Braunbären nur noch in der Plüsch- oder Problem-Version erhältlich sind, ist das geschützte Tier hierzulande von den Speisekarten verschwunden. Fast. Bei Helena kosten zwei Buletten mit Beilagen 25 Euro. - Bogus, Oderberger Straße 61.------------------------------BU: Bogus-Küchenchefin Helena Fries bereitet den Bären-Bulettenteig vor.

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