Bajram Nebihi (l.) darf sich einen neuen Klub suchen.
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Schäfer ist der Mann mit dem wohl sperrigsten Titel im deutschen Profizirkus. Er ist kaufmännisch-organisatorischer Leiter der Lizenzspielerabteilung von Union Berlin. Hausintern gern als K.o.-Leiter abgekürzt. Oder auch Kollub. Er ist derjenige, der sich um die Abwicklung von Transfers, Trainingslager und internationale Beziehungen wie das Wyscout-Forum kümmert.
Seit Monaten verstummen die Stimmen nicht, dass der 47-Jährige seine Arbeit bei Union beenden will. Vom KURIER damit auf dem Rückflug vom Düsseldorf-Spiel konfrontiert, wich er aus: Union verkünde immer erst dann etwas, wenn man etwas zu sagen habe.
Mittlerweile zieht das Gerücht immer weitere Kreise. Wirklich nur ein Gerücht? Oder gilt hier : Wo Rauch ist, ist auch Feuer?
2011 kam Schäfer zu den Eisernen. In vier Jahren entstehen auch Reibungspunkte. Und die Zusammenarbeit mit einem so absoluten Alphatier wie Präsident Dirk Zingler ist auch nicht immer unkompliziert. Es würde ins Bild von Schäfers Arbeitsstil passen, wenn ihn nach vier Jahren eine neue Herausforderung reizen würde.
Denis Prychynenko hat von Union auch die Freigabe bekommen.
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Klar, Schäfer ist nicht der Typ, der einfach hinschmeißt. Er praktiziert gern den geordneten Rückzug. Und es wäre typisch Union. Man hätte so die Chance, in aller Ruhe einen geeigneten Nachfolger zu finden und dann zu präsentieren.
Fanliebling Christopher Quiring wird mit Cottbus in Verbindung gebracht.
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In diesem Zusammenhang erscheint der Besuch von Daniel Stenz in den letzten Wochen als sehr interessant. Der einstige Union-Scout arbeitet derzeit als Head of Scouting und Analysis bei den Vancouver Whitecaps und hat da – ähnlich wie Schäfer bei Union – auch im Managementbereich Verantwortung zu tragen. Die Kanadier scheiterten im Viertelfinale der MLS-Play-offs am späteren Meister Portland. Eine Rückkehr nach Deutschland zu einem Profiklub würde Stenz nach zwei Jahren auf dem amerikanischen Kontinent reizen.
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