1976 wurde ein Liedermacher ausgebürgert. Ein Ereignis, bei dem die Grenzen der DDR auf einmal spürbar wurden. Und ich beantragte innerlich mein Visum für Hollywood. Wir wohnten in Potsdam, in der Albert-Klink-Straße. Dass der Mann mit K am Ende ein Widerstandskämpfer gegen die Nationalsozialisten war und nichts mit mir zu tun hatte, verschwieg ich großzügig. Gerit Kling aus der Albert-Kling-Straße klang wesentlich schöner.
In „Gerits Welt“ schreibt Gerit Kling über ihr Leben in der DDR und erzählt Anekdoten aus ihrem Leben als Schauspielerin, Ehefrau und Mutter.
© Jordis Antonia Schlösser
Mit einem Abo weiterlesen
Sie haben bereits ein BK+ Abo?
*