Ein halbes Dutzend Tore kassiert, doch dieser 0:6-Test gegen Hertha BSC macht dem BFC Dynamo trotzdem Mut. Klingt kurios, ist aber so! Die Weinrot-Weißen spielten eine ganz starke erste Halbzeit. Und dafür adelt Herthas Trainer Stefan Leitl jetzt auch BFC-Coach Dennis Kutrieb.
Ziemlich aggressiv und mit viel Kampfgeist und Mut präsentierte sich das neuformierte BFC-Team gegen Hertha. Die Blau-Weißen hatten arge Probleme, ihr Angriffsspiel aufzuziehen. Einmal war es sogar richtig hitzig, als Herthas Leon Jensen sich eine Platzwunde im Duell mit Larry Nana Oellers zuzog.
BFC-Coach Dennis Kutrieb konnte mit seinen Spielern besonders in der ersten Hälfte gegen Hertha BSC zufrieden sein.
© Patrick Skrzipek
Leitl: Dynamo war richtig gut
Doch Herthas Leitl sah es ziemlich gelassen: „Die Härte des Gegners war gut. Was erwarten wir? Wir spielen hier gegen Dynamo. Das ist eine Regionalliga-Mannschaft, die wollen sich zeigen.“ Doch damit nicht genug, Leitl lobte sogar die taktische Marschroute, die BFC-Trainer Kutrieb an seine Jungs ausgegeben hatte: „Dynamo hat wirklich geiles Pressing in der ersten Häfte gespielt. Trotzdem erwarte ich von meinen Jungs den Mut, übers Zentrum herauszuspielen.“
Bis zur Pause kassierte die Hohenschönhausener nur einen Gegentreffer. Erst am Ende der zweiten Hälfte waren die Dynamos platt und Hertha machte in der letzten Viertelstunde noch drei Tore.
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