Im weißen Gewand steht Yoga-Lehrer Dinesh „Kashi“ Kashikar (36) auf der Tribüne. „Mach’s mir nach!“, fordert er mich auf. Mich, der den Sonnengruß da noch für eine simple Handbewegung hält. In Wahrheit ist es eine Verrenkung, die unsportliche Leute in Angst um ihre Bandscheiben versetzt.
„Erst die Hände vor der Brust zusammenführen, dann beide Arme in den Himmel strecken“, sagt der Yoga-Meister. Der Rest ist ein Mix aus Dehn-Übung und Liegestütze, was mich eine öffentliche Komplett-Blamage befürchten lässt. Aber was hat es jetzt mit dem Sonnengruß bei Regen auf sich? „Da muss die Energie aus dem Herzen kommen“, schmunzelt der Meister – und entschwindet.
Übungen von Reporter Mike Wilms und Yoga-Lehrer „Kashi“.
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Auch Manager meditieren: Zwei junge Männer machen Yoga in Anzug-Jacke.
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Cacala (48) und Cecilia (46) sind für den Guru aus Brasilien angereist,
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Passend zum Regenwetter heißt diese Tanz-Darbietung „Water“ (Wasser).
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Sri Sri Ravi Shankar
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Hauptattraktion des Festivals mit Multikulti-Ständen und Musik-Pavillons ist aber natürlich Sri Sri Ravi Shankar. Gestern feierte er bei einer riesigen Friedens-Meditation im Stadion den 30.Geburtstag seiner Organisation „Art of Living“. Das Programm mit Bands wie den Rapper von „Outlandish“ und internationalen Polit-Promis geht heute weiter.
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