Gegen Schalke

Davie Selke will endlich ein Tor für die Ostkurve

Mit der neuen Offensiv-Power will Herthas Stürmer endlich zu Hause treffen.

Sebastian Schmitt
Lesezeit 2 Min
Wollen auch gegen Schalke jubeln: Herthas Stürmer Selke (l.) und Ibisevic.

Wollen auch gegen Schalke jubeln: Herthas Stürmer Selke (l.) und Ibisevic.

© City-Press GmbH

In Nürnberg ballerte er an seinem 24. Geburtstag aus allen Lagen, bereitete zwei Treffer beim 3:1-Sieg vor. Gegen Schalke (Freitag, 20.30 Uhr) will Davie Selke die nächste Offensiv-Party feiern. Und am liebsten endlich im Olympiastadion treffen.

„Vor den eigenen Fans wäre es besonders schön“, sagt Selke. Dass er bei den Franken mit seinen zwei Raketen am Pfosten und Keeper Christian Mathenia scheiterte, stört den Mittelstürmer nach dem wichtigen Auftaktsieg nicht: „Ich habe immer meine Tore gemacht. Jetzt eine Phase, in der ich mehr Vorlagen gebe. Die nehme ich gerne mit.“

Viermal bediente Selke schon seine Kollegen, traf aber bisher nur in Düsseldorf. Das soll sich jetzt ändern. Selke ehrgeizig: „Ein paar Tore will ich auf jeden Fall noch machen.“

Erst liefern, dann träumen 

Das 3-5-2-System, in dem er mit Doppelspitzen-Partner Vedad Ibisevic und Spielmacher Ondrej Duda beim Club mächtig Alarm machte, scheint dafür wie gemacht: „Das hat gut funktioniert und richtig Spaß gemacht.“

Nur vier Punkte trennen Hertha von einem Champions-League-Rang. Selke will liefern statt zu träumen. Appelliert: „Wenn wir Konstanz rein kriegen. Dann ist noch einiges drin.“ 

Zunächst soll aber Schalke die neue blau-weiße Offensiv-Power zu spüren bekommen. „Wir sind gut drauf und freuen uns richtig auf das Spiel“, erklärt Selke.

Beste Voraussetzungen, um die nächste zu feiern ... 

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