Gegen RP Leipzig

Fürstner, der König der Teamplayer

Unions Top-Transfer reagiert auf Rolle als Bankdrücker vorbildlich ...

S. Jahn
Lesezeit 2 Min
Fürstner vor dem Anpfiff auf der Bank.

Fürstner vor dem Anpfiff auf der Bank.

© imago/Matthias Koch Lizenz

Gegen Leipzig saß der 27-Jährige zum zweiten Mal in Folge auf der Bank. Für einen wie ihn, der im Sommer aus Fürth geholt und bei Bayern ausgebildet wurde, zu wenig.

Fürstner sollte der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Eisernen sein. Doch stattdessen steckt der defensive Mittelfeldspieler in einer Formkrise.

Also reagierte Trainer Norbert Düwel, setzte Fürstner auf die Bank. Der Coach: „Es heißt ja nicht, dass jeder Neuzugang immer spielen muss von Anfang bis Ende der Saison. Es geht darum, welche Spieler zusammenpassen.“

Deshalb brachte er wie bei den Löwen Eroll Zejnullahu für Fürstner von Beginn an. Der machte seine Sache auch gegen RB richtig gut. Und Fürstner?

Der ist nicht bockig, sondern Teamplayer. Jubelte beim 1:0 von allen auf der Bank fast am meisten. Und als er dann gebraucht wurde, war er da.

Ab der 79. Minute durfte er ran und verhinderte sogar noch eine Großchance der Bullen. Gute Aktion und ein Schritt zur alten Form. Düwel: „Es ist doch klar, dass die Neuen es etwas schwerer haben, sich einzugewöhnen. Aber da sind wir voll im Soll.“

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