„Du kannst ruhig spazieren gehen, wir machen das schon“, flachste Chrissie Quiring gestern beim Training in Richtung von Co-Trainer Henrik Pedersen. Die Stimmung auf dem Platz ist entspannt. Zu entspannt?
Nein, sagt Union-Eigengewächs Steven Skrzybski (23) und erklärt: „Klar haben wir uns den Saisonstart anders vorgestellt, nichtsdestotrotz dürfen wir jetzt aber nicht die nötige Lockerheit verlieren“.
Da kommt das Spiel in Duisburg gerade recht. Mit dem Zweitligaabsteiger haben die Eisernen noch eine Rechnung offen. Das Auswärtsspiel bei den damals auf dem 18. Platz hängenden Zebras ging am 26. Spieltag der Vorsaison mit 1:2 verloren – nach 1:0-Führung!
Stevie gibt sich vor dem Pokal-Kick zuversichtlich. „Wir haben dieses Jahr keinen Regionalligisten gezogen. Also sollte jeder realisieren, dass es ernst ist. Keiner von uns wird denken: ,Cool, wir schießen Duisburg aus dem Stadion’. Aber das Ziel ist natürlich, die nächste Runde zu erreichen.“
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