Seit der Auftaktpartie gegen Düsseldorf (1:1) liegt den Unionern das späte Ausgleichstor schwer im Magen. Auch gegen Viktoria Köln in der Pokalpartie am Rhein ging die Düwel-Truppe in Führung, verlor am Ende und schied wie voriges Jahr in Pokal-Runde 1 kläglich aus. Doch die Chance für die Wende ist da: Siegt Euch glücklich, Union! Nur wie?
Hier ist das Sieg-Dinner-Menü. Gegen Kaiserslautern bebt am Sonntag ab 13.30 Uhr die Alte Försterei. Die Roten Teufel treffen auf eine rot-weiße Wand des Willens. Warum? Union hat gegen den derzeitigen Tabellendritten der 2. Bundesliga einfach nichts zu verlieren.
Die Roten Teufel kommen mit höllisch gutem Start: ein Sieg, ein Unentschieden in der Liga, im Pokal viel Dusel in Rostock beim Sieg im Elfmeterschießen. Herr Düwel, da geht was gegen die Teufel. Mit diesem Ausblick lässt es sich viel entspannter bei den Löwen eine Woche später antreten. Die haben zwar mit Schwung die erste Pokalhürde überzeugend genommen und Bundesligist Hoffenheim 2:0 rausgekickt.
Eine der Sensationen des Wochenendes. Doch die 60er warten weiter nach zwei Niederlagen in der Liga auf den ersten Punkt und gar auf das erste Tor. Folgt am fünften Spieltag RB Leipzig. Gegen die hatte Union vor Jahresfrist die Kurve gekriegt, den ersten Sieg Ende September 2014 gelandet. „Mach’s jetzt früher, Union, früher als 2014!“, muss die Devise lauten.
Klappen die Vorhaben aber nicht, wird es früh eng. Dann glüht in der Alten Försterei die erste Lunte noch weit vor Weihnachten, und früher als befürchtet heißt es: „Same procedure as last year.“ Deshalb gilt bereits für diesen Sonntag: „Siegt euch glücklich, Unioner!“ SR/FE
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