Gegen Ex-Klub Nürnberg und Familie

Niklas musste ganz Stark sein

Wolfgang Heise
Lesezeit 1 Min
Stark packt die Grätsche gegen Nürnbergs Ishak aus.

Stark packt die Grätsche gegen Nürnbergs Ishak aus.

© imago/Zink

Ehrlich gestand er nach dem Abpfiff: „Ich habe elf Jahre in Nürnberg gespielt. Es war nach langer Zeit das erste Spiel wieder hier!“  Mit dem Herzen noch ein bisschen Clubberer,, mit dem Kopf aber bei Hertha. „Das war für mich schon am Anfang des Spiels etwas komisch. Aber ich musste es ausblenden, was ich persönlich mit dem Verein verbinde“, so Stark.

Stark leidet mit dem Club

Die drei Punkte für die Blau-Weißen bringen den Tabellenletzten aus dem Frankenland in noch größere Not und da leidet auch der Innenverteidiger mit.

„Natürlich schaue ich auf den Club und es tut  auch ein bisschen weh. Aber ich bin Profi bei Hertha BSC“, erklärte er und  hatte dabei schon die Folgen  in seinem persönlichen Umfeld im Kopf: „Es ist schwer. Meine ganze Familie ist Club-Fan.  Ich weiß nicht, ob ich da noch etwas zu hören bekomme.“

Doch dann schaltet er wieder um – auf Hertha. „Nach dem Sieg können wir mit mehr Selbstvertrauen gegen Schalke spielen.“

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