Die Online-Jugendschutzstelle jugendschutz.net zählte 2010 über 6.000 rechtsextreme Beiträge in sozialen Netzwerken. Dazu kommen 1700 Webseiten, die rechtes Gedankengut verbreiten.
„Die Neonazis gehen dabei sehr subtil vor“, sagt Martin Ziegenhagen von der Beratungsstelle „Online-Beratung gegen Rechtsextremismus“. Auf den ersten Blick sei oft nicht zu erkennen, dass es sich um Hasstiraden von Neonazis handele. Besonders durch Musik und Videos würden die Teenager geködert, während die Eltern mit der Situation überfordert seien oder gar nichts davon mitbekämen.
Michael Weiss zeigt rechtsradikale Kleidungsstücke mit Geheimzahlen.
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28 steht für den zweiten und den achten Buchstaben im Alphabet, B und H – Blood and Honour“. Auf Deutsch: „Blut und Ehre“.
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Hier wird auf die 168 Todesopfer des Oklahoma-Bombers angespielt.
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So tummelt sich auf Facebook ein nationales Versandhaus mit 2.662 Freunden. Auf den ersten Blick sieht alles ganz normal aus. Man liest, dass der Betreiber gerne Tischtennis spielt und Kampftrinken mag. Doch sein Lieblingsfilm ist „Der ewige Jude“ und verkauft wird die Jogginghose „Deutsches Reich“.
Thomas Krüger von der Bundeszentrale für politische Bildung fordert deshalb von den Online-Plattformen, entschiedener gegen rechte Beiträge vorzugehen. „Die Symbole der Nazis ändern sich ständig“, sagt er. „Zurzeit beobachten wir weiße Masken, die auf Youtube, Facebook oder Twitter auftauchen.“ Sieht harmlos aus. Aber: Dahinter steckt eine Kampagne von Neonazis, die User aufrufen, gegen den „drohenden Volkstod der Deutschen“ zu kämpfen.
Krüger appellierte deshalb an die Nutzer, aktiv gegen solche Beiträge vorzugehen und diese zu melden. NAS
Beschlagnahmtes Material der «Freien Kräfte Teltow-Flämings», einer organisierten Rechtsextremistengruppe.
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Brandenburgs Innenminister Dietmar Woidke (SPD)
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Ein Teilnehmer der Neonazi-Demonstration im brandenburgischen Halbe
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Das abgebrannte «Haus der Demokratie»
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Beamte der Kriminalpolizei untersuchen das abgebrannte «Haus der Demokratie»
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Beschlagnahmte CDs mit Hakenkreuzen
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Eine CD mit der Aufschrift "Bud Spencer Terence Hill"
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Ein teil der bei der Razzia beschlagnahmten Sachen der "Freien Kräfte"
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Beschlagnahmte Musik-CDs
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Eine selbstgebaute Sprengvorrichtung aus Feuerwerkskörpern und Spraydosen
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